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Ident. Nr.: Kt I. 299

ObjID: obj:1522756

Details (Expert)

Datierung
301 - 800
Datierung engl.: 4th - 8th century
Geografische Bezüge
Herkunft (Allgemein): Irak,
Land
Fundort: Ktesiphon,
Ort
Material / Technik
Irdenware, geformt
Abmessungen
Höhe: 13 cm
Durchmesser: 21 cm
Wandungsstärke: ca. 0,6 cm

Objektbeschreibung

Fragmentiertes Gefäß aus per Hand aufgebauter rottoniger, oxidierend gebrannter Irdenware. Das bauchige Gefäß besitzt einen verdickten, nach innen eingezogene Rand. Auf der grob geglätteten Oberfläche ist unterhalb des Randes ein Tonstreifen aufgelegt, der eventuell das Rudiment einer horizontalen Henkelschlaufe darstellt. Der breite, gestauchte flache Standboden enthält auf der Unterseite zahlreiche eingedrückte Steinchen. Sie können als Schutz vor zu starker Hitzeeinwirkung gedient habe. Der Standboden zeigt noch Schmauchspuren von der Verwendung als Kochgefäß auf einem offenen Herd bzw. in einer Feuerstelle. Der genaue Fundort des Gefäßes im Stadtgebiet Ktesiphons ist unbekannt.

Letzte Aktualisierung: 04.03.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.