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Ident. Nr.: I. 36/61

ObjID: obj:1522885

Details (Expert)

Datierung
9./10. Jahrhundert
Datierung engl.: 9th - 10th century
Geografische Bezüge
Herkunft (Allgemein): Iran,
Land
Abmessungen
Höhe: 17,5 cm
Durchmesser: 10 cm
Durchmesser: 2,6 cm Rand

Objektbeschreibung

Flasche mit gestempeltem oder gezwicktem Dekor aus farblosem Glas, mit langem zylindrischem Hals. Am flachen Boden eine grobe, schlecht abgearbeitete Heftnarbe. Der Hals und die obere Körperpartie wurden separat gefertigt und an der Nahtstelle an den unteren Teil angeschmolzen. Verziert ist die Flasche mit einer umlaufenden Doppelreihe von oben acht, unten neun versetzten, sich teilweise überschneidenden Ringen mit einem Buckel in der Mitte; auf der Schulter befindet sich eine Reihe von neun kleinen Noppen.
Die Flasche, die vielleicht für Duftöl oder flüssige Schminke genutzt wurde, besitzt durch die starke Irisierung auf der äußeren Glasschicht einen besonderen Glanz, der allein durch die Bodenlagerung hervorgerufen wurde. Zeitweise wurden Gläser gerade wegen dieses Glanzes, der eigentlich aus einem Zerstörungsprozess resultiert, gesammelt.

Letzte Aktualisierung: 24.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.