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Ident. Nr.: I. 1/63

ObjID: obj:1523151

Details (Expert)

Datierung
901 - 1200
Datierung engl.: 10th - 12th century
Geografische Bezüge
Herkunft (Allgemein): Syrien,
Land
Abmessungen
Höhe: 8,1 cm
Durchmesser: 6,4 cm Rand
Wandungsstärke: 0,14 cm

Objektbeschreibung

Freigeblasene Hängelampe aus transparentem farblosem Glas mit drei Ösen und Metallaufhängung. Ihr Körper ist an der Basis abgeflacht und gestaucht. Auf ihm sitzt der weit ausladende trichterförmige Hals auf. Drei vertikale Ösen sind knapp unterhalb der flachen, abgerundeten Schulter angebracht. Im Inneren ist in der Mitte des Bodens ein zylindrischer Dochthalter eingesetzt. Er diente dazu, den auf einer Ölschicht auf Wasser schwimmenden Docht von der Wandung fern zu halten, um diese nicht zu beschädigen.
Nur wenige Lampen dieses Typs sind erhalten, was ihre Datierung und Lokalisierung erschwert. Vergleichsbeispiele des späten 10. bis frühen 11. Jahrhundert sind aus Caesarea (Israel) und größere Objekte mit zusätzlichen Henkeln aus Nischapur (Iran) bekannt.
Die Nutzung der Lampe ist unklar. Ihre geringe Größe legt die Aufhängung in einer Wandnische oder Arkadenreihung nahe, wobei sowohl eine private als auch eine öffentliche Nutzung im sakralen Bereich möglich scheint. Ihre Form erinnert entfernt an spätere Moscheeampeln.
Es ist nicht erwiesen, dass die bei der Schenkung mitgelieferte zierliche Kette aus Metallgliedern und länglichen türkisfarbenen Glasperlen ursprünglich zugehörig war.

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.