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Ident. Nr.: I. 30/75

ObjID: obj:1525480

Details (Expert)

Datierung
15. Jahrhundert
Datierung engl.: 15th century
Geografische Bezüge
Herkunft (Allgemein): Iran,
Land
Abmessungen
Höhe: 19,8 cm
Breite: 94,2 cm
Tiefe: 3 cm

Objektbeschreibung

Schmales geschnitztes Brett mit Inschrift. Die arabische Inschrift ist vor einem dichten Hintergrund aus Spiralranken wiedergegeben, von dem sie kaum abgesetzt ist. Schwarze Farbreste lassen allerdings vermuten, dass die Inschrift ursprünglich farbig gefasst gewesen sein könnte und sich dadurch besser abhob. Es handelt sich um einen Sinnspruch, der vielleicht zu Ehren des Verstorbenen an einem Mausoleum angebracht war, wahrscheinlich in der iranischen Provinz Mazandaran. Die Spiralranken sind eng mit Blüten und Blättern besetzt. Eine 1464 datierte Steininschrift in der Blauen Moschee in Tabriz stellt eine sehr enge Parallele zur Holzinschrift und den blütenbesetzten Spiralranken dar.

Letzte Aktualisierung: 04.03.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.