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Ident. Nr.: Kt 2699

ObjID: obj:2028379

Details (Expert)

Datierung
501 - 800
Datierung engl.: 6th - 8th century
Geografische Bezüge
Herkunft (Allgemein): Irak,
Land
Fundort: Ktesiphon,
Ort
Abmessungen
Länge: 12 cm
Breite: 16,7 cm
Wandungsstärke: ca. 0,6 cm

Objektbeschreibung

Zwei aneinander anpassende Wandscherben eines Standbodengefäßes mit hohem, leicht konisch gewölbtem Hals aus unglasierter, drehscheibengefertigter gelbbeiger Irdenware. Der weite Hals ist in einer breiten Zone mit Rauten bildenden, überkreuzt eingeritzten Linien versehen. Sie wird von umlaufenden Doppellinien eingefasst, über denen eine kleine, abgebrochene Henkelschlaufe appliziert war. Um den Hals dürften mehrere derartiger Henkel angeordnet gewesen sein (vgl. Kt.I 199). Rand, Umbruch und bauchiger Gefäßkörper sind nicht erhalten. Der genaue Fundort der Scherben im Stadtgebiet Ktesiphons ist unbekannt.

Letzte Aktualisierung: 04.03.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.