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Traurige Folgen des Aberglauben oder Lynchjustiz in Ungarn im Dorfe Gaborian.

Ident. Nr.: D (32 N 7) 286/1974

ObjID: obj:1016458

Details (expert)

Dating
Anfang 20. Jh.
Geographical references
Material / Technique
Öl auf ungrundierter Leinwand
Dimensions
Höhe x Breite: 260 x 155 cm

Object Description

Bild zum Aufrollen, oben und unten etwas vorstehender Rollstab. Oben ausführliche Überschrift, die sich nicht ergänzen läßt, schmales, hohes Mittelbild, daneben je 3 kleine Seitenbilder, unten 2 größere Bilder.
Beschreibung vorhanden.
Die Tafel stammt aus dem Besitz des bayrischen Bänkelsängers Karl Zettl, R.A. Stemmle erwarb sie von Zettl. Aus dem schriftlichen Nachlass R. A. Stemmle läßt sich vielleicht Überschrift ergänzen, die vorhandene Beschreibung genügt dazu nicht.
Bildaufteilung wie bei 32 N 10.

Last updated: 29.06.2026

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Querformat. Oben in der Mitte auf Wolkenkissen Maria Hilf. Dunkler Himmel, im Hintergrund Bäume. Im Vordergrund ein Fluss, links geschwungener Holzsteg, aus dem ein Stück fehlt. Im Fluss schwimmend Fuder mit zwei Pferden bespannt, Frau, Mann auf Holzstück und Kind, sich an einem Brückenpfahl haltend. Rechts am Ufer festgemacht, wohl Schiffsmühle. Unter der Darstellung Schriftband: Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!Durch die untere Häfte dieses Votivbildes schimmert ein Älteres durch. Man erkennt vor einem großen Hause einen bespannten Wagen mit zwei Männern. Am rechten Rand: 1786 EXVOTO (?)Die Votivtafel wurde im August 1968 in Gemäldegalerie gerönt und infrarot aufgenommen. Wagen von links mit 2 Pferden und Reiter stößt gegen den mit 4 Pferden bespannten Heuwagen. (?) Reiter des Sattelpferdes blickt zurück zu einem Mann, der vor die Hinterräder gefallen ist. Auf Hausgiebel kleine stehende Muttergottes. Druch die Aufnahme die Lesung der Inschrift bestätigt.