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Ident. Nr.: IV Ca 41851

ObjID: obj:103688

Details (expert)

Creator/Entity
Walter Lehmann (16.9.1878 - 2.7.1939),
Sammler*in
Date(s)
500 - 800
Geographical references
Punta Arenas,
Provinz
Material / Technique
Stein
Dimensions
Objektmaß: 14,1 x 16 x 30,4 cm
Wandstärke: (Sitz-/Arbeitsfläche) 2,5 cm
Andere Maße: Wölbung der Arbeitsfläche: 2,8 cm
Gewicht: 3,4 kg

Object Description

Kleiner, verzierter Reibtisch. Das steinerne Werkzeug besteht aus einer gewölbten, rechteckigen Arbeitsplatte und drei trapezförmigen Beinen, die eine kleine Standfläche besitzen. An der einbeinigen Schmalseite des Objekts setzt ein avimorphes Kopfprotomen an. Es hat einen großen, gebogenen Schnabel, der partiell fragmentiert ist. Die oberen, unteren und seitlichen Flächen des Bodensteins werden durch gravierte, geometrische Motive dekoriert. Die drei Beine des Objekts weisen darüber hinaus eine tiefständige, durchgängige Bohrung auf, die von einer Seite aus erfolgte. Die beiden gegenständigen Beine unterscheiden sich von dem einzeln stehenden Träger, der massiver, länger und stärker geneigt ist. Während die Innenseiten der Hinterbeine unverziert blieben, wurde das einzelne Stützelement auf drei Seiten graviert. Die Arbeitsfläche des Reibtischs zeigt deutliche Gebrauchsspuren. An den Ecken und Kanten des Objekts befinden sich Bruch- und Schürfstellen. Eine Längsseite weist eine große Abplatzung auf. Das gravierte Dekor ist leicht erodiert. Die plattenständigen Verzierungen wurden partiell eingeebnet.
(Künne 2005)

Weitere Informationen zur sozialen, symbolischen und kulturellen Bedeutung, sowie zu Fundkontext und Periodisierung konnten wegen technischer Probleme von Museum Plus nicht in die lange Beschreibung integriert werden.

Last updated: 24.10.2026

Contact

Institution:

Ethnologisches Museum

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Kappe aus Ulmenbastgewebe. Zur Jagd und im Winter getragen. Mit dunkel- und hellblauem Baumwollgarn bestickt und mit Baumwollstoff gesäumt. Am Scheitel ist eine dreieckige Troddel aus attus (Ulmenbastgewebe) angebracht.Dieses Stück wurde 1873 auf der Weltausstellung in Wien gezeigt.Die Bastfasern, die sogenannten Ohyo, die für diese Kappe verwendet wurden, stammen von der inneren Rinde einer Ulmenart (Ohyo tauro/ Ulmus Laciniata). Darüberhinaus wurden von den Ainu zum Weben von Textilien auch die Bastfasern von japanischen Linden (Shina-no ki/ Tilia Japonica) und Nesselfasern verwendet. Die Ulme gilt unter den verschiedenen Materialien jedoch als das am besten geeignete für die Herstellung von Kleidern, da sie sehr weiche Fasern hat, die Nesselfasern hingegen sind dünner und weißer als die der Ulme.Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden. Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin-top:0cm; mso-para-margin-right:0cm; mso-para-margin-bottom:8.0pt; mso-para-margin-left:0cm; line-height:107%; mso-pagination:widow-orphan; font-size:11.0pt; font-family:"Calibri",sans-serif; mso-ascii-font-family:Calibri; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-hansi-font-family:Calibri; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-theme-font:minor-bidi; mso-fareast-language:EN-US;}