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Ident. Nr.: V B 15104

ObjID: obj:1107144

Details (expert)

Creator/Entity
Antigonovo Studio de Guarujá (1970),
Vorbesitzer*in
Geographical references
Material / Technique
Ton, Federn, Maisblatt, bemalt
Dimensions
Länge x Breite: 20,5 x 11,5 cm

Object Description

Katalog: Im morphologischen Aufbau der Figur besteht große Ähnlichkeit mit Nr. 49 und den folgenden Aufnahmen.
Frisur, Gesichtsdarstellungm die Federverzierung, kurze, eng anliegende, handlose Armstümpfe, die mit der Haarfrisur in Verbindung stehen, je zwei plastische Manschetten, stark vergrößerte Knollenschenkel mit Standbasis und die spitz zulaufenden Fuß-Ansätze wiedferholen sich.
Lediglich die auf Brust, Bauch und Schenkeln aufgebrachte Bemalung weist andere Muster auf.


Karteikarte : Bemalte Tonfigur. 2 Federchen als Haarverzierung
H: 20,5 cm

Last updated: 03.07.2026

Contact

Institution:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

樹皮衣

Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.