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vornehmes Paar

Ident. Nr.: I C 49311

ObjID: obj:125116

Details (expert)

Creator/Entity
Leander A. Feiler (1993),
Sammler*in
Date(s)
18./19. Jh.
Systematics/Type
Geographical references
Uttar Pradesh,
Bundesstaat
Entstehungsort stilistisch: Awadh,
Region
Material / Technique
Glas, Ölfarbe, weiches, lokales Laubholz
Dimensions
Höhe: 47 cm inkl. Rahmen
Breite: 36,3 cm inkl. Rahmen

Object Description

Hinterglasmalerei: vornehmes Paar, weibliche Figur geflügelt,, Originalrahmen
Das Bild stammt aus einem Kaufmannshaus in Lachhmangarh im Shekhavati-Gebit. Gehört zur ältesten Gruppe der Sammlung.
Der Rahmen ist mit Lackfarben bemalt.

Notiz: Hinterglasmalerei in Deutschland

Der Hinterglasmaler Rambold (1872-1953) hat den Künstlern des Blauen Reiters die Hinterglasmalerei gelehrt.
Auf seiner Staffelei stand ein Hinterglasbild mit einem indischen Motiv. Davon existiert nur noch ein Foto. Es ist unklar, ob er es selbst gemalt oder irgendwo erworben hat.

Information von Herrn L. Feiler, 23.7.08

Last updated: 30.07.2026

Contact

Institution:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

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Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.