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Die Verlobung der heiligen Katharina

Ident. Nr.: KdZ 1338

ObjID: obj:1294871

Details (expert)

Creator/Entity
Ausführung: Anton van Dyck (1599 - 1641),
Zeichner*in
Katharina von Alexandrien,
Erwähnte/Dargestellte Person
Date(s)
Herstellung: 1618-1621
Abweichende Datierung: 1622 - 1627
Provenance
David Bernhard Hausmann (1784-1873),
1875
Dimensions
Blattmaß: 18,6 x 26,4 cm
Wasserzeichenmaß: 18 x 18 mm
Acquisition
1875 von David Bernhard Hausmann, Hannover, erworben

Object Description

Dieses "Ricordo" hält eine venezianische Komposition fest, die van Dyck als Ausgangspunkt für ein eigenes Gemälde (Prado, Madrid) wählte. In sechs bekannten Studien erarbeitete er seine neue Komposition und veränderte sie mit großem Erfindungsreichtum. Einige Gesichter sind nur kürzelhaft dargestellt, ein Charakteristikum, das er vom bewunderten Rubens übernahm.
Bock und Rosenberg datierten die Zeichnung in van Dycks italienische Periode zwischen 1622 und 1627, während jüngere Forschungen sie kurz vor Entstehung des Gemäldes 1618–1620 ansetzen. Die Zeichnung wurde einerseits als erste Idee für das Gemälde gewertet, die auf einen italienischen Prototyp zurückgeht. Andererseits fügt sie sich laut Horst Vey nicht in den Reigen der übrigen Kompositionsskizzen zur Verlobung der hl. Katharina ein. Obwohl sie bereits alle wichtigen Elemente des Gemäldes enthält, ist die Komposition hier - im Gegensatz zu den übrigen Vorstudien - seitenverkehrt. Die Figur der Heiligen ist zweimal ausgeführt, auch hier zeigt sich van Dycks Arbeitsweise.
Die Rückseite der Zeichnung zeigt eine flüchtige Skizze mit einer Taufszene.

Last updated: 11.09.2026

Contact

Institution:

Kupferstichkabinett

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