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Tandak Tanzszene

Ident. Nr.: VIII C 1191

ObjID: obj:1368630

Details (expert)

Creator/Entity
Emil Riebeck (11.6.1853 - 22.6.1885),
Sammler*in
Date(s)
1888
Geographical references
Indonesien,
Land/Region
Java,
Insel
Material / Technique
—
Dimensions
Bildformat (Foto): 14,6 x 9,8 cm

Object Description

2 Personen spielen im Fotostudio eine Theater-Tanz-Szene nach.

Die linke Person trägt einen Kopfaufsatz, Schmuck, am Rücken ist ein Kris in der Kleidung festgesteckt. Ihr rechter Arm ist ausgestreckt, die Finger bilden eine Mudra. Sie schaut auf den kleinen Jungen, der ihr im Schneidersitz barfüßig auf dem Boden gegenüber sitzt. Er trägt eine Mütze, ein Hemd mit Weste und eine Hose und schaut auf den Boden. Am linken Bildrand ist ein Tischbein und ein Stück von der Tischplatte zu sehen sowie das Ende eines Vorhangs.
Vermutlich handelt es sich um eine Inszenierung des Wayang Wong, in dem die Schauspieler keine Masken mehr tragen und ihre Rollen selbst sprechen.

Last updated: 29.07.2026

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Institution:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

樹皮衣

Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.