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R: Reden des Kaisers Claudius / V: Rechnung

Ident. Nr.: P 8507

ObjID: obj:1384553

Details (expert)

Dating
1. Jh. n. Chr.
Genauer: 41 – 54 n.Chr. (Zeit des Claudius)
Genauer: 41 – 99 n.Chr.
Geographical references
Dimensions
Höhe x Breite x Stärke: 29 x 67,5 x 0,01 cm

Object Description

R:
Rede des Kaisers Claudius vor dem Senat über einige Reformen des Zivil- und Strafprozessrechtes. Die erste Reform beinhaltet die Absenkung des Mindestalters für Richt, mit Ausnahme eines Kollegiums von Privatrichtern (recuperatores) und den Richtern in Kapitalprozessen, die wie bisher das 25. Lebensjahr vollendet haben müssen. Die zweite Reform behandelt die Abwehr der Verschleppungsmanöver von Anklägern, an der auch die Richter schuld sein sollen. Ihnen wird ein Kürzung der Ferien angedroht. Am Ende fordert Claudius die Senatoren auf, seine Vorschläge vor der Abstimmung zu diskutieren.

Diese Seite ist sichtbar in der Ausstellung im Neuen Museum

Nach BerlPap: http://berlpap.smb.museum/02461/

V:
Rechnung über Deicharbeiten.

Nach BerlPap: http://berlpap.smb.museum/02462/

Last updated: 16.09.2025

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Institution:

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

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Statuette des Priesters Hori

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"Die Figur wiederholt einen Typ der Standfigur des Mittleren Reiches, der den Dargestellten in einem „Mantel“ kleidete, der als Tuch unterhalb der Brust um den Körper gelegt wurde. Dieser Mantel ist aber in der Spätzeit tatsächlich noch getragen worden, so auch von den Priestern bei Prozessionen. Sehr selten ist die Armhaltung, das linke Bein ist sehr weit vorgesetzt, so daß von der Darstellung eines wirklichen Ausschreitens gesprochen werden müßte. Der Mann ist als Priester kahlgeschoren, das Gesicht mit den unregelmäßig angesetzten Augen ein typisches Beispiel für die Art des idealisierenden Kunstschaffens dieser Zeit. Auch die Körperformen sind schematisch, Ober- und Unterarm ungeschickt aneinandergefügt. Die leichte Neigung des Kopfes mit der hohen Stirn, die etwas über der Nasenwurzel zusammengezogenen Augenbrauen und der leise lächelnde Mund hinterlassen zusammen mit der Armhaltung und dem ruhigen geschlossenen Körper insgesamt den Eindruck eines über den Alltäglichkeiten des Lebens stehenden, in seine Gedanken versunkenen, ganz der Welt des Göttlichen hingegebenen Menschen. Die senkrechte Zeile auf dem Gewande enthält die Angaben zur Person. Die Datierung der Figur ergibt sich durch den Namen des Vaters („Amasis bleibt im Palast“), wonach er zur Zeit des Königs Amasis (um 570-526 v. Chr.) geboren sein müßte."Aus: Priese, Karl-Heinz, in: Priese, K.-H. (Hrsg.), Ägyptisches Museum Berlin, Museumsinsel Berlin, Mainz 1991, S. 174 (Kat. 104).