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Monju Bosatsu 文殊菩薩 (skr. Bodhisattva Manjusri)

Ident. Nr.: I D 27245 a,b

ObjID: obj:141830

Details (expert)

Creator/Entity
Adolf Fischer (4.5.1856 - 13.4.1914),
Sammler*in
Date(s)
Edo (Tokugawa)-Zeit
Systematics/Type
Additional titles
Collection title: Monju Bosatsu 文殊菩薩 (skr. Bodhisattva Manjusri)
文殊菩薩座像 (jap. Lesung: Monju bosatsu zazô)
Geographical references
Japan,
Land/Region
Material / Technique
Polychrome, vergoldete Holzfigur
Dimensions
Höhe x Breite: 50 x 27 cm (ohne Sockel)
Acquisition
Kauf von Adolf Fischer, Attaché in Peking 1907

Object Description

Bodhisattva Manjushri wird als Mentor und Lehrer verehrt, er hilft den Gläubigen in ihrem Streben nach Erkenntnis. In lockerer Haltung sitzt Manjushri – der „Anmutige und Ehrwürdige“ – auf seinem Reittier, dem Löwen. Er verkörpert die Weisheit des Buddha und hält daher eine Schriftrolle in seiner linken Hand. Verloren gegangen ist das Schwert in seiner Rechten, mit dem er symbolisch den Nebel der Unwissenheit zerschlägt, der die Erleuchtung verhindert.

Autorin: Bernadette Bröskamp

Ausstellungskatalog „Ahnen, Göttinnen und Helden, Skulpturen aus Asien, Afrika und Europa“ 2023, Deutscher Kunstverlag, Seite 58. 

 


Last updated: 30.07.2026

Contact

Institution:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

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Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.