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Aramäisches Ostrakon mit einem Brief mit Erwähnung eines Gewandes, von Wein und Öl

Ident. Nr.: P 10964

ObjID: obj:1427608

Details (expert)

Involved
Carl Schmidt (1868 - 1938),
Käufer*in
Museum für Völkerkunde Berlin (1919 - 1999),
Treuhänder*in
Dating
Abweichende Datierung: Frühe Ptolemäerzeit
Additional titles
Collection title: Aramäisches Ostrakon mit einem Brief mit Erwähnung eines Gewandes, von Wein und Öl
Translation: Aramaic ostracon with a letter mentioning cloth, wine and oil
Geographical references
Dimensions
Objektmaß: 10 cm (Querdurchmesser, lt. Inv.)

Object Description

Diese beschriebene Tonscherbe, auch Ostrakon genannt, enthält einen aramäischen Brief, der ein Gewand nennt sowie Wein und Öl.

Ostraka sind ein sehr verbreitetes Schreibmaterial im Alten Ägypten. In der Regel sind dies Krugscherben, auf denen kurze Texte notiert wurden, wie beispielsweise Briefe, Listen, Abrechnungen oder Notizen. Dieses Ostrakon stammt von der Nilinsel Elephantine in Ägypten und wurde während der Ausgrabungen der damals Königlichen Museen durch Otto Rubensohn und Friedrich Zucker zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgegraben. Die hier verwendete Sprache und Schrift ist das Aramäische. Aramäisch ist eine semitische Sprache, die mit einer Alphabetschrift notiert wurde. Insbesondere im 5. Jahrhundert v. Chr. wurde sie als „lingua franca“ im westlichen Perserreich und damit auch in Ägypten eingesetzt. Von der Nilinsel Elephantine stammen zahlreiche aramäische Texte aus dieser Zeit, die zu der dortigen aramäo-jüdischen Gemeinde gehörten.

http://elephantine.smb.museum/record/ID306600
V. M. Lepper / St. Wimmer

Last updated: 03.07.2026

Contact

Institution:

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

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