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50 Aufnahmen aus Indien, China, Korea und Japan

Ident. Nr.: I D 46332

ObjID: obj:142951

Details (expert)

Creator/Entity
Ostasiatische Sammlung (1951),
Vorbesitzer*in
Date(s)
Meiji-Zeit
Systematics/Type
Geographical references
Bezug: China
Bezug: Korea
Material / Technique
Fotoalbum mit Urushideckeln
Dimensions
Objektmaß: 27,5 x 35,5 x 6,5 cm

Object Description

Dieses Album enthält 50 Aufnahmen u. a. aus China, Indien, Korea und Japan sowie des Panzerkreuzers SMS Gneisenau unter Kommando von Franz Willi Brüningh von einer Reise um 1912-1914. Laut Ausstellungskatalog 2015 (siehe Nachsatz) stammen sie von "diversen , bis dato unbekannten Fotografen".
Auf der Vorderseite auf schwarzem Urushi (Lack) eine Landschaft mit Fluss und der Hl. Brücke in Nikkô.
Es handelt sich um s/w Fotografien, die vollflächig auf die Albumseiten montiert sind; zumeist vier Fotografien pro Seite (Vorder- und Rückseite) mit Beschriftungen. (Kommentar Siegmar Nahser, 2012).- Publ. in: Kühn, Christine (Hg.): Zartrosa und Lichtblau: japanische Fotografie der Meiji-Zeit (1868-1912), Bielefeldt/ Berlin, Staatliche Museen, Kunstbibliothek, 2015, Nr. 68 (Abbildung der Einbandvorderseite).

Last updated: 22.10.2026

Contact

Institution:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

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Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.