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Ident. Nr.: N (37 K) 22/2010,a-b

ObjID: obj:1477851

Details (expert)

Involved
AUG. Clemens Glier (1878 - 1961),
Vertrieb
Polyphon,
Hersteller*in
Dating
um 1900
Geographical references
Material / Technique
Nussbaum, Metall
Dimensions
Höhe x Breite x Tiefe: 20 x 32 x 29 cm

Object Description

a) Spieldose der Firma Polyphon, Holzkasten mit Deckel, der mit Schanieren befestigt ist, 4 Füße, auf dem Deckel eingeschnitzer Rand und in der Mitte ein Blumenstrauß, Schloss vorne (ohne Schlüssel), Aufzug des Spielwerkes mittels schwenkbarem Hebel an der Vorderseite, Stöpsel zum Einstellen der Spielzeit (1 x herausziehen und wieder zurückschieben = die Platte spielt 1x ab; bleibt der Stöpsel heraus = die Platte spielt mehrmals ab), Bild auf Deckelinnenseite zeigt eine russische Landschaft mit Hütten und 3 Troikas; Metallschild im Deckelrand:
"AUG. Clemens Glier"
Musikinstrumente und Musikwerke
Markneukirchen I/S."
innenliegende Lochplatte mit dem Titel "Der Lindenbaum" von Franz Schubert, Nr. 6621

b) Pappschachtel mit 18 Lochplatten:
- Cavalleria rusticana/ Intermezzo
- O Jugend, wie bist du so schön/ lied Franz Abt, Nr. 6674
- Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen/ Lied Nr. 6554
- Ich bete an die Macht der Liebe/ Gebet Nr. 6054
- Stille Nacht, heilige Nacht/ Weihnachtslied Nr. 6194
- O du fröhliche, o du selige/ Weihnachtslied Nr. 6246
- Zar und Zimmermann/ Sonst spielt ich Nr. 6?92
- Freischütz/ leise, leise Nr. 6038
- Rosen aus dem Süden/ Walzer Strauß Nr. 6163
- Nachtigallenschlag/ Salonstück Nr. 6401
- Grüße an die Heimat/ Lied Kromer
- die Mühle im Schwarzwald/ Eilenberg Nr. 6073
- Troubadour/ Misere Verdi
- Das Herz am Rhein/ Lied Nr.6738
- Hab ich nur deine Liebe/ Lied Nr. 6106
- "Spinn, spinn"/ Schwed. Volkslied H. Jüngst Nr. 6122
- La splendeur des fleurs/ The magnificence of flowers/ der Blumen Pracht/ Gavotte Oskar Klose Nr. 6238
- russisches Lied (kyrillische Aufschrift) Nr. 6545
Die Spieldose gehörte der Großmutter der Schenkerin. Der dazu gehörige Holzkasten für weitere Lochplatten ist leider kurz nach dem Krieg verloren gegangen.

Last updated: 03.07.2026

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

Additional items from the collections

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."