Logo

Berlin. Schloss, Wohnung Kronprinz Friedrich Wilhelms IV. von Preußen, Wohnzimmer der Kronprinzessin Elisabeth. Entwurf zur Ausmalung der Decke

Ident. Nr.: SM 22a.34

ObjID: obj:1504255

Details (expert)

Creator/Entity
Ausführung: Karl Friedrich Schinkel (1781 - 1841),
Inventor*in
Ausführung: Albert Dietrich Schadow (2.5.1797 - 5.9.1869),
Zeichner*in
RUSE & TURNERS,
Papierherstellung
Date(s)
Herstellung: 1824/1825
Systematics/Type
Dimensions
Blattmaß: 34,6 x 43,6 cm

Object Description

Der Entwurf zur Deckengestaltung mit pompejanischen Motiven war für das Wohnzimmer der Kronprinzessin Elisabeth von Preußen im Berliner Schloss vorgesehen. Der Entwurf wurde nicht umgesetzt, sondern eine andere Ausstattung gewählt (vgl. zwei Interieurbilder, eines von einem unbekannten Künstler von etwa 1826, SPSG, Aquarellslg. 5554B und eines von Eduard Biermann 1828, SPSG, Aquarellslg. 215). Zur Ausstattung der Wohnung von Friedrich Wilhelm IV. im Berliner Schloss vgl. die Angaben zu Inv. SM 34.54.
Text: Birgit Kropmanns (2012)

Last updated: 15.12.2025

Contact

Institution:

Kupferstichkabinett

Additional items from the collections

Ansicht der Stadt Olevano (Provinz Rom, Italien) mit dem Regenbogen

Ansicht der Stadt Olevano (Provinz Rom, Italien) mit dem Regenbogen

Nahezu während der ganzen Dauer seines jahrzehntelangen Lebens in Rom beschäftigte sich Joseph Anton Koch mit dem Thema Olevano, nachdem er schon 1804 zum künstlerischen Entdecker dieser malerischen Bergstadt geworden war. [...] Fast am Ende einer langen Entwicklung stellt er mit dem vorliegenden Blatt das malerische Sujet in überhöhter, komponierter Übersichtlichkeit dar. Aus vorausgegangenen Naturstudien vom gleichen Standort, von der Casa Baldi aus aufgenommen, die den deutschen Künstlern häufig als Unterkunft diente, gelingt dem Künstler eine Summe seiner Eindrücke. Mit den Mitteln der Vordergrundgruppen, der seitlichen Bäume, des übergreifenden Regenbogens, schließlich der Wolkenbildungen wird Bildmäßigkeit und Wirkung erzielt. Ein kleinerer Entwurf (Kupferstichkabinett, ID-Nr. SZ Koch 19) wird mit unserem Blatt zu Klarheit und Räumlichkeit geführt, wozu die meisterhaft eingesetzten Wirkungen von Licht und Schatten viel beitragen, so daß eine vollendete Zeichnung klassischer Landschaftsauffassung entstand. Für Kochs, aus souveräner Kenntnis urteilenden Biographen, Otto v. Lutterotti, ist sie »...in Komposition und Auffassung, Format und Durchführung wohl der schönste Hymnus, den Koch auf sein geliebtes, hochgebautes Bergnest angestimmt hat. Das Städtchen mit der verfallenen Burg der Colonna ist organisch wie ein Kristall dem Felsen entwachsen, im Vordergrund die ländliche Szene am Brunnen, das Ganze zusammengefaßt vom Regenbogen.«Text: Gottfried Riemann, in: Das Berliner Kupferstichkabinett. Ein Handbuch zur Sammlung, hg. von Alexander Dückers, 2. Auflage, Berlin 1994, S. 360., Nr. VII.5 (mit weiterer Literatur)