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Arabisches Papier mit einem Geschäftsbrief über den Handel mit Pferden

Ident. Nr.: P 8060

ObjID: obj:1519494

Details (expert)

Involved
Rudolf Mosse (8.5.1843 - 8.9.1920),
Mäzen*atin
Additional titles
Collection title: Arabisches Papier mit einem Geschäftsbrief über den Handel mit Pferden
Translation: Arabic Paper with a Letter on Horse Trade
Geographical references
Dimensions
Höhe x Breite: 29,2 x 19,2 cm

Object Description

Die ersten Zeilen des Geschäftsbriefes sind teilweise zerstört. Dennoch lässt sich sagen, dass der Brief ein Geschäft mit Pferden zum Inhalt hat, da entsprechende Begriffe wie الخیل oder الفرس mehrmals vorkommen. Inhaltlich interessant könnte auch die mehrmalige Erwähnung von „den armen Menschen“ ( الصعالیك ) sein. Auf er Rückseite wird der Brief weitergeführt. Auch die Adresse ist auf der Rückseite noch erhalten. Der Absender ist ein Muslim b. Abī al-Ḥamrāʾ, der seinen Brief an ʾAbū ʿAbd al-ʿAzīz richtete. Des Weiteren sind auf der Rückseite noch zwei Schreibübungen der Basmala in einer anderen Handschrift.
A. Kamal, S. Metz

Diese Dokumentation ist das Ergebnis eines Forschungsprojektes der Arab-German Young Academy of Sciences and Humanities (AGYA). AGYA wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Siehe www.agya.info.de.

Last updated: 25.08.2025

Contact

Institution:

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

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Statuette des Priesters Hori

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"Die Figur wiederholt einen Typ der Standfigur des Mittleren Reiches, der den Dargestellten in einem „Mantel“ kleidete, der als Tuch unterhalb der Brust um den Körper gelegt wurde. Dieser Mantel ist aber in der Spätzeit tatsächlich noch getragen worden, so auch von den Priestern bei Prozessionen. Sehr selten ist die Armhaltung, das linke Bein ist sehr weit vorgesetzt, so daß von der Darstellung eines wirklichen Ausschreitens gesprochen werden müßte. Der Mann ist als Priester kahlgeschoren, das Gesicht mit den unregelmäßig angesetzten Augen ein typisches Beispiel für die Art des idealisierenden Kunstschaffens dieser Zeit. Auch die Körperformen sind schematisch, Ober- und Unterarm ungeschickt aneinandergefügt. Die leichte Neigung des Kopfes mit der hohen Stirn, die etwas über der Nasenwurzel zusammengezogenen Augenbrauen und der leise lächelnde Mund hinterlassen zusammen mit der Armhaltung und dem ruhigen geschlossenen Körper insgesamt den Eindruck eines über den Alltäglichkeiten des Lebens stehenden, in seine Gedanken versunkenen, ganz der Welt des Göttlichen hingegebenen Menschen. Die senkrechte Zeile auf dem Gewande enthält die Angaben zur Person. Die Datierung der Figur ergibt sich durch den Namen des Vaters („Amasis bleibt im Palast“), wonach er zur Zeit des Königs Amasis (um 570-526 v. Chr.) geboren sein müßte."Aus: Priese, Karl-Heinz, in: Priese, K.-H. (Hrsg.), Ägyptisches Museum Berlin, Museumsinsel Berlin, Mainz 1991, S. 174 (Kat. 104).