(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh)
Ident. Nr.: I. 4628 S. 384
ObjID: obj:1526145
Details (expert)
- Involved
- Dating
- 1420Datierung engl.: 1420hiǧra - dt.: Rabi‘ I 823hijra - engl.: Rabi‘ I 823Dynastie - engl.: Timurids
- Additional titles
- Collection title: (Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh)Translation: (Iranian anthology for Timurid Prince Baisunqur, son of Shahrukh)
- Material / Technique
- Papier, nachträglich ungleichmäßig beschnitten; gut poliert; Haupt-Textfeld, rechte Randleiste fehlt überwiegend: oben rechts zwei Zeilen einspaltig mit kurzer dünner Randleiste, unten sechs vierspaltige Zeilen, von doppelter Randleiste getrennt, schwacher Raster; ca. 18 x 12, 5 – 13 cm; dreiseitig äußere Randleisten ca. 23, 5 x 16 cm; Rand: diagonale Beschriftung von größerem Randleisten-Dreieck getrennt, 18 Zeilen oben und 19 unten, Dreieck je am Anfang und Ende, kein Raster. Text Rußtinte; Schriftduktus: fast kalligraphisches, kleines Nasta’liq.
- Dimensions
- Höhe: 28 cmBreite: 19,5 cm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/1526145
Object Description
Text im Hauptfeld: Nizami, Haft paikar,
Text am Rand: aus Schaikh Sa‘di, Bustan.
Miniatur: streng innerhalb des Haupttextfelds, zeigt einen fast geschlossenen Innenraum mit einem vom orange-roten Vorhang fast ganz verdeckten Fenster, eine Dienerin scheint von rechts aus einer nicht gezeigten Tür zu kommen, vor unrealistischer blauer Wandsockelzone. Die Raumecken nehmen die Trennleisten der Versspalten auf, doch breitet sich der Teppich über sie hinaus aus, auf dem König Bahram mit Säbel neben einem Kissen und die Prinzessin sitzen. Sie ist laut Text die erste der sieben Prinzessinnen aus allen Weltgegenden und mit den Planetenfarben, die Bahram jeweils an einem Wochentag besuchte und heiraten möchte: die schwarz gekleidete Prinzessin aus Indien am Samstag im Zeichen des Saturn. Hier aber entspricht nur Bahrams Ärmelgewand der Farbsymbolik, die sonst auch die Hauptfarben des Palastes bildet.
Die stellenweise verwischte Darstellung gehört zur ersten Gruppe.
Die gesamte blaue Wandsockelzone und die Decke, auf der das Paar sitzt, wohl auch die Bodenfliesen davor, dürften übermalt worden sein, daher merkwürdige Position der Dienerin; Gesichter und Fenster verwischt.
Rand: großes Dreieck und kleinere mit Ornamentfüllung in Gold und hellen Gouache-Farben.
Last updated: 04.03.2026
Contact
Institution:
Museum für Islamische Kunst
Email:
isl@smb.spk-berlin.de