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Chant de mariage et poétique / Gabès - Mareth / Tunisie

Ident. Nr.: VII OA 0901.1001

ObjID: obj:1550068

Credit: ehem. Bestand des IITM, Eigentümer Senat von Berlin, im Besitz SMB-PK, Ethnologisches Museum

Details (expert)

Creator/Entity
Jacques Cloarec,
Rechteinhaber*in
Date(s)
Aufnahme: 1970, 05. 02
Systematics/Type
Additional titles
Chant de mariage et poétique / Gabès - Mareth / Tunisie
01 Chant alterné pour la mariée
02 Chant pour le mariage
03 Chant pour le mariage (reprise de No. 2)
04 Chant pour le mariage
05 Chant pour le mariage (reprise de No. 1)
06 Solo alterné plus Darbukka (mariage)
07 Chant pour le mariage
08 Chanson populaire sur la Tunisie, Mareth/Gabès
09 Chanson amoureuse (chanson "verte"), Mareth/Gabès
10 Chanson ancienne "les chameaux et le sahara", Mareth/Gabès
11 Chant religieux pour le début de fête de mariage, Mareth/Gabès
Geographical references
Aufnahmeort: Gabès
Aufnahmeort: Mareth (Gabès)
Material / Technique
—
Dimensions
Geschwindigkeit (Band): 7,5 inch/s.
Spieldauer: 00:41:44 std/min/sek

Last updated: 21.08.2026

Contact

Institution:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

樹皮衣

Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.