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Ident. Nr.: V B 5721

ObjID: obj:155007

Details (expert)

Creator/Entity
Theodor Koch-Grünberg (9.4.1872 - 8.10.1924),
Sammler*in
Systematics/Type
Geographical references
Rio Negro,
Region
Tukano,
Ethnie
Material / Technique
Pflanzenfasern, Federn
Dimensions
Länge: mit längster Feder 50 cm
Durchmesser: des Reifs 18 cm
Acquisition
Kauf von Theodor Koch-Grünberg 1907

Object Description

Kopfreif aus gemustertem Strohring, Tukan-, gelben Japú und roten Arara-Federn (Karteik. B)

" ganz gleich grosse, 3 cm breite, kreisförmige Reifen , die in Stufengeflechtstechnik geflochten sind, sind übereinandergelegt und am inneren Rand zusammengenäht u. mit einem schmalen Rotangstreifen verstärkt. Zwischen den beiden Reifen läuft am inneren Rand eine Pflanzenfaserschnur, in die rote und gelbe kleine Federn eingeknüpft sind, die nun zwischen den beiden Reifen hervorstossen; 9 grosse gelbe (1 rote) sind auf diesselbe Art befestigt. Durchmesser (ohne grossen Federn)= 27 cm. Die Enden des Reifen sind zusammengefügt und mit Pflanzenfasern dicht umwickelt. (Die Stufengeflechtstechnik ist in verschiedenen Arten: an den Rändern Fischgrätengeflecht; in der Mitte eine Art Zickzackmuster). (Karteik. Wien)

Last updated: 13.10.2026

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Institution:

Ethnologisches Museum

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Kappe aus Ulmenbastgewebe. Zur Jagd und im Winter getragen. Mit dunkel- und hellblauem Baumwollgarn bestickt und mit Baumwollstoff gesäumt. Am Scheitel ist eine dreieckige Troddel aus attus (Ulmenbastgewebe) angebracht.Dieses Stück wurde 1873 auf der Weltausstellung in Wien gezeigt.Die Bastfasern, die sogenannten Ohyo, die für diese Kappe verwendet wurden, stammen von der inneren Rinde einer Ulmenart (Ohyo tauro/ Ulmus Laciniata). Darüberhinaus wurden von den Ainu zum Weben von Textilien auch die Bastfasern von japanischen Linden (Shina-no ki/ Tilia Japonica) und Nesselfasern verwendet. Die Ulme gilt unter den verschiedenen Materialien jedoch als das am besten geeignete für die Herstellung von Kleidern, da sie sehr weiche Fasern hat, die Nesselfasern hingegen sind dünner und weißer als die der Ulme.Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden. Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin-top:0cm; mso-para-margin-right:0cm; mso-para-margin-bottom:8.0pt; mso-para-margin-left:0cm; line-height:107%; mso-pagination:widow-orphan; font-size:11.0pt; font-family:"Calibri",sans-serif; mso-ascii-font-family:Calibri; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-hansi-font-family:Calibri; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-theme-font:minor-bidi; mso-fareast-language:EN-US;}