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Maisgottheit

Ident. Nr.: V A 17824

ObjID: obj:15511

Details (expert)

Date(s)
Moche 0 - 600
Systematics/Type
Additional titles
Collection title: Maisgottheit
Translation: Corn divinity
Geographical references
Moche,
Kultur
Material / Technique
Ton
Dimensions
Objektmaß: 22,1 x 16,1 x 18,9 cm
Gewicht: 0,77 kg

Object Description

Form: kugelförmig mit Standring, Steigbügelausguss rückseitig
Farbe/Technik: roter Scherben, Relief (anthropo-zoomorphe Köpfe und Maiskörner und -kolben), rotbraun und cremefarben engobiert, schwarz und weiß bemalt
Steigbügelausguss: rotbraun engobiert
Gefäßkörper: horizontal zweigeteilt, unterer Teil roter Scherben, oberer Teil weiß und als Maiskörner gestaltet, im oberen Bereich drei anthromorphe Köpfe, der mittlere und größte mit Felidenzähnen und schwarzer Gesichtstätowierung/-bemalung, Kopfbedeckung aller drei Figuren wie das Ende eines Maiskolbens
(Beatrix Hoffmann, 2008)

Last updated: 01.09.2026

Contact

Institution:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

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Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.