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kunana (Wayana), yukapone (Apalaí)

Ident. Nr.: V B 18882

ObjID: obj:1558289

Details (expert)

Creator/Entity
Renata und Eduardo Leroux (1991/1992),
Sammler*in
Geographical references
Material / Technique
Federn, Pflanzliches Material
Dimensions
Höhe x Breite x Tiefe: 41 x 67 x 1,5 cm
Gewicht: < 2 kg

Object Description

Wayana-Aparai Ameisen-Rahmen/Federmosaik in der Form eines doppelköpfigen zoomorphen Wesens, für Initiationsriten von Jungen und Mädchen verwendet ("Cunana"). Der Initiand muß die Schmerzen ertragen, die die in der Mitte befestigten, noch lebenden großen Ameisen durch ihre Bisse verursachen, wenn der Rahmen auf seine Haut gedrückt wird.
Die Federn sind mosaikartig in Blöcken auf beiden Seiten des die Grundlage bildenden Flechtwerks geklebt. Die braunen Mutum-Daunen bilden die Umrandung und teilen den rahmen in Segmente, die mit weißen Daunen und roten, grünen und blauen Deckfederchen ausgelegt sind. Krallen und Schopf des Wesens bilden weiße Garca-Deckfedern, die 2 Zungen bestehen aus blauen Arara-Deckfedern, die Augen bestehen aus schwarzen Federchen.

Last updated: 13.10.2026

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Institution:

Ethnologisches Museum

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Kappe aus Ulmenbastgewebe. Zur Jagd und im Winter getragen. Mit dunkel- und hellblauem Baumwollgarn bestickt und mit Baumwollstoff gesäumt. Am Scheitel ist eine dreieckige Troddel aus attus (Ulmenbastgewebe) angebracht.Dieses Stück wurde 1873 auf der Weltausstellung in Wien gezeigt.Die Bastfasern, die sogenannten Ohyo, die für diese Kappe verwendet wurden, stammen von der inneren Rinde einer Ulmenart (Ohyo tauro/ Ulmus Laciniata). Darüberhinaus wurden von den Ainu zum Weben von Textilien auch die Bastfasern von japanischen Linden (Shina-no ki/ Tilia Japonica) und Nesselfasern verwendet. Die Ulme gilt unter den verschiedenen Materialien jedoch als das am besten geeignete für die Herstellung von Kleidern, da sie sehr weiche Fasern hat, die Nesselfasern hingegen sind dünner und weißer als die der Ulme.Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden. Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin-top:0cm; mso-para-margin-right:0cm; mso-para-margin-bottom:8.0pt; mso-para-margin-left:0cm; line-height:107%; mso-pagination:widow-orphan; font-size:11.0pt; font-family:"Calibri",sans-serif; mso-ascii-font-family:Calibri; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-hansi-font-family:Calibri; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-theme-font:minor-bidi; mso-fareast-language:EN-US;}