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a) Vergiß mein nicht, GM, b) Heute ist heut!, c) Hab' Sonne im Herzen, GM, d) o.T., e) Nun singet und seid froh, f) In Freundschaft verbunden, g) Zum Gedenken froher Stunden

Ident. Nr.: N (33 X) 404/2010,05a-g

ObjID: obj:1563349

Details (expert)

Dating
1900/20
Geographical references
Material / Technique
Seidengewebe bestickt
Dimensions
Länge x Breite: 72 x 39 cm (für den Platzbedarf aller 7 Bänder)

Object Description

Sieben Lautenbänder zu einem Bündel verknotet

a) grau-blaues Atlasseidenband, mittig bestickt mit dottergelbem Stickgarn "Vergiß mein nicht", darunter das Monogramm GM in gelb gestickt. Am Ende des Bandes eine im Plattstich gestickte rote Blume mit Grün.

b) lachsrotes Seidenband, bestickt mit Plattstichen, mittelblaues Stickgarn: "Heut ist heut!" , darunter mehrere weiße Margeriten-Blüten und Grün.

c) beigefarbenes Seidenband, bestickt goldgelb " Hab Sonne im Herzen" , darunter eine im Plattstich gestickte beige-orangefarbene Rose und das Monogramm GM.

d) dunkelbraunes Seidenband . Am Ende gesticktes Blumenbouquet mit sieben Blüten, ohne Schrift.

e) silbergraues Atlasseidenband, bestickt goldgelb "Nun singest und seid froh", darunter zwei im Plattstich gestickte hellrote und weiße Blumen und ein gelbes Monogramm GM.

f) grau-beigefarbenes Seidenband, bestickt mit rotem Stickgarn im Plattstich, "In Freundschaft verbunden", Darunter drei blau-rosafarbene Blüten. Am Ende Fransen.

g) altrosafarbenes Seidenband, bestickt mit goldgelbem Stickgarn "Zum Gedenken froher Stunden" , darunter eine im Plattstich gestickte beige-gelbe Rose und das gelbe Monogramm GM.

Last updated: 03.07.2026

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."