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a) Drauß -ist- alles -so- prächtig., b) o.T. , c) Wer recht in Freuden wandern will, d) Kein Feuer, keine Kohle, e) Wie schön blüht uns der Maien, f) Wohlauf die Luft geht frisch und rein, Wer lange ruht wird rosten

Ident. Nr.: N (33 X) 404/2010,17a-f

ObjID: obj:1566426

Details (expert)

Dating
1900/20
Geographical references
Material / Technique
Seidengewebe, bestickt, bedruckt, bemalt
Dimensions
Höhe x Breite: 65 x 40 cm (für den Platzbedarf aller 6 Bänder)

Object Description

Sechs Lautenbänder zu einem Bündel verknote0t

a) Mittelblaues Seidenband bestickt mit gelbem Stickgarn im Plattstich. "Drauß - ist - alles - so - prächtig". Darunter zwei gestickte Blütenstiele mit roten und rotbraunen Blüten.

b) Braunes Seiden-Moireeband , unverziert

c) Purpurfarbenes Seidenband bestickt im Plattstich mit Stickgarn das von grün nach gelb einen Farbverlauf hat. " Wer recht in Freuden wandern will". Darunter aufgedruckt in schwarz eine aufgehende Sonne mit einer Landschaft.

d) Gelbes Seidenband bestickt mit rosafarbenen Stickgarn im Plattstich. "Kein Feuer, keine Kohle". Darunter ist ein schwarzes Bild einer Lyra mit einem Blütenast aufgedruckt.

e) Apricotfarbenes Seidenband bestickt mit gelbem Stickgarn im Plattstich "Wie schön blüht uns der Maien". Darunter ein schwarzes scherenschnittartiges Bild aufgedruckt. Es zeigt zwei Wanderer, beide mit einem Rucksack, einer mit Hut und einer Laute dargestellt.

f) Blaugrünes Band das schwarz mit dem Schriftzug "Wohlauf die Luft geht frisch und rein, Wer lange ruht wird rosten" bedruckt wurde. Darunter das gleiche schwarze Bild einer Lyra wie bei Band d) aufgedruckt.

Last updated: 03.07.2026

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."