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a) Ich hab' mein Herz in Heidelberg verloren, b) Gruß v. Vergissmeinicht, c) Gruß aus dem 100 jährigen Duderstadt. d) O meiDu liabs Dirndl

Ident. Nr.: N (33 X) 404/2010,28a-d

ObjID: obj:1572627

Details (expert)

Dating
1900/20
Geographical references
Material / Technique
Seidengewebe, bestickt, bemalt
Dimensions
Höhe x Breite: 84 x 28 cm (für den Platzbedarf aller 4 Bänder)

Object Description

Vier einzelne Lautenbänder

a) beigefarbenes (ehemals blaues) Seidenband bestickt mit rotem Stickgarn " Ich hab' mein Herz in Heidelberg verloren". Der Schriftzug wird umrahmt mit beigem Stickgarn und hat darunter ein rotes gesticktes Herz. Darüber das gestickte Bild eines Jungen mit einer Studentenmütze auf dem Kopf. Das Gesicht ist gemalt.

b) mauvefarbenes Seidenband,
mittig mit gelbem Stickgarn im Plattstich gestickter Schriftzug "Gruß v. Vergissmeinicht". Durchdrungen wird der Schriftzug von einer Blumengirlande mit weißen Blüten. Das Band ist am Ende spitz gefaltet und endet mit einer goldfarbenen Trottel.

c) Breites braunes Seidenripsband bestickt mit goldgelbem Stickgarn. "Gruß aus dem 100jährigen Duderstadt". Das Band ist am Ende spitz gefaltet und endet mit einem goldfarbenen Band

d) breites orangerotes Seitenband bestickt mit beigefarbenem Stickgarn "O mei Du liabs Dirndl". Darunter ein gesticktes Bild eines gitarrenspielenden Sängers mit brauner Jacke und grünem Hut unter einem Baum sitzend.

Last updated: 03.07.2026

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."