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Ident. Nr.: N (11 G) 532/2010

ObjID: obj:1576917

Details (expert)

Dating
2010
Geographical references
Material / Technique
Kunststoff
Dimensions
Länge: 19 m

Object Description

Grünes Lasso aus weichem Plastik, mit roter Lassoöse aus hartem rotem Plastik.

Lassoöse: nordsámisch: giela
Lasso: nordsámisch: suohpan (Verb= das Lasso werfen)
Die Lassoöse ist mit zwei halben Schlägen am Lasso befestigt.
Der Tätigkeitsvorgang, das Lasso zu werfen, wird auf nordsámisch "suohpan" genannt. Die sámische Technik unterscheidet sich stark zu der bekanntesten, aus Nordamerika stammenden Technik. Anstatt die Schlinge über dem Kopf zu schwingen, wirft man in Sápmi einige mit der Werfhand aufgenommene Schlaufen mit der Schlinge zuoberst. Die aufgenommenen Schlaufen verleihen dem Lasso das nötige Wurfgewicht. Die restliche Leine verbleibt in weiteren Schlaufen in der anderen Hand. Der Wurf mit gestrecktem Arm in einem Bogen vom Körper weg ausgeführt. Begonnen wird der Schwung kurz unter der Hüfte, schräg hinter dem Körper. Das Lasso wird losgelassen, wenn sich der Arm auf der maximalen Höhe schräg vor dem Körper befindet. Wenn der Wurf geglückt ist, wickelt sich die Leine aus und die Schlinge landet über dem Ziel, dem Rentier.
Das Lassowerfen ist darüberhinaus eine Wettkampfdisziplin bei den sámsichen Spielen. Heutzutage sind Lassos aus weichem Plastik. Für bestimmte Kältegrade sind unterschiedliche Weichheitsgrade nötig, da ansonsten das Lasso spröde werden kann.

Dieses wurde an einem Stand auf dem Herbstmarkt von Jokkmokk/ Schweden erworben.

Last updated: 03.07.2026

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."