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Arabisches Papier mit einem Privatbrief

Ident. Nr.: P 6798

ObjID: obj:1610149

Details (expert)

Involved
Theodor Meyer (1853–1907),
Grabungsleiter*in
Dating
Arabische Zeit
Additional titles
Collection title: Arabisches Papier mit einem Privatbrief
Translation: Arabic Paper with a Letter
Geographical references
Dimensions
Höhe x Breite: 13,4 x 19,4 cm

Object Description

Da der Brief mit ʾakramaka llāhu („Möge Gott Dich ehren“) beginnt und aufgrund der Tatsache, dass er auf Papier verfasst wurde, ist von einer Datierung auf das zehnte nachchristliche Jahrhundert auszugehen. Inhaltlich betrachtet ist der Brief privater Natur, hat jedoch unter anderem eine Steuerangelegenheit zum Thema. So wird indirekt ein Dritter angeführt, der die Steuerbeamten unterstützen muss. (A. Kamal, S. Metz)

Diese Dokumentation ist das Ergebnis eines Forschungsprojektes der Arab-German Young Academy of Sciences and Humanities (AGYA). AGYA wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Siehe www.agya.info.de.

Last updated: 25.08.2025

Contact

Institution:

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

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Statuette des Priesters Hori

Statuette des Priesters Hori

"Die Figur wiederholt einen Typ der Standfigur des Mittleren Reiches, der den Dargestellten in einem „Mantel“ kleidete, der als Tuch unterhalb der Brust um den Körper gelegt wurde. Dieser Mantel ist aber in der Spätzeit tatsächlich noch getragen worden, so auch von den Priestern bei Prozessionen. Sehr selten ist die Armhaltung, das linke Bein ist sehr weit vorgesetzt, so daß von der Darstellung eines wirklichen Ausschreitens gesprochen werden müßte. Der Mann ist als Priester kahlgeschoren, das Gesicht mit den unregelmäßig angesetzten Augen ein typisches Beispiel für die Art des idealisierenden Kunstschaffens dieser Zeit. Auch die Körperformen sind schematisch, Ober- und Unterarm ungeschickt aneinandergefügt. Die leichte Neigung des Kopfes mit der hohen Stirn, die etwas über der Nasenwurzel zusammengezogenen Augenbrauen und der leise lächelnde Mund hinterlassen zusammen mit der Armhaltung und dem ruhigen geschlossenen Körper insgesamt den Eindruck eines über den Alltäglichkeiten des Lebens stehenden, in seine Gedanken versunkenen, ganz der Welt des Göttlichen hingegebenen Menschen. Die senkrechte Zeile auf dem Gewande enthält die Angaben zur Person. Die Datierung der Figur ergibt sich durch den Namen des Vaters („Amasis bleibt im Palast“), wonach er zur Zeit des Königs Amasis (um 570-526 v. Chr.) geboren sein müßte."Aus: Priese, Karl-Heinz, in: Priese, K.-H. (Hrsg.), Ägyptisches Museum Berlin, Museumsinsel Berlin, Mainz 1991, S. 174 (Kat. 104).