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Arabischer Papyrus mit einem Geschäftsbrief, wiederverwendet, auf Recto koptischer Text

Ident. Nr.: P 6801

ObjID: obj:1610153

Details (expert)

Involved
Unbekannt,
Vorbesitzer*in
Additional titles
Collection title: Arabischer Papyrus mit einem Geschäftsbrief, wiederverwendet, auf Recto koptischer Text
Translation: Arabic Papyrus with a Letter
Geographical references
Dimensions
Höhe x Breite: 15,8 x 9,6 cm

Object Description

Der kurze aber schöne Brief ist auf das 9. Jahrhundert n. Chr. zu datieren, weil er mit der damals gängigen Formel ʾanʿama llāhu ṣabāḥaka („Möge Gott Dir einen angenehmen Morgen schenken“) beginnt. Der Absender fordert den Adressaten auf, ihm den Filz zu schicken ( فوجھ إلي اللبد ). Das Geschriebene und die auffällige Kürze deutet auf einen Brief zwischen Geschäftspartnern hin, die nicht allzu weit voneinander gelebt haben können. Auf Recto befindet sich ein koptisches Dokument, von dem ein Teil der linken Hälfte fehlt.
A. Kamal, S. Metz

Diese Dokumentation ist das Ergebnis eines Forschungsprojektes der Arab-German Young Academy of Sciences and Humanities (AGYA). AGYA wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Siehe www.agya.info.de.

Last updated: 25.08.2025

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Institution:

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

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Statuette des Priesters Hori

Statuette des Priesters Hori

"Die Figur wiederholt einen Typ der Standfigur des Mittleren Reiches, der den Dargestellten in einem „Mantel“ kleidete, der als Tuch unterhalb der Brust um den Körper gelegt wurde. Dieser Mantel ist aber in der Spätzeit tatsächlich noch getragen worden, so auch von den Priestern bei Prozessionen. Sehr selten ist die Armhaltung, das linke Bein ist sehr weit vorgesetzt, so daß von der Darstellung eines wirklichen Ausschreitens gesprochen werden müßte. Der Mann ist als Priester kahlgeschoren, das Gesicht mit den unregelmäßig angesetzten Augen ein typisches Beispiel für die Art des idealisierenden Kunstschaffens dieser Zeit. Auch die Körperformen sind schematisch, Ober- und Unterarm ungeschickt aneinandergefügt. Die leichte Neigung des Kopfes mit der hohen Stirn, die etwas über der Nasenwurzel zusammengezogenen Augenbrauen und der leise lächelnde Mund hinterlassen zusammen mit der Armhaltung und dem ruhigen geschlossenen Körper insgesamt den Eindruck eines über den Alltäglichkeiten des Lebens stehenden, in seine Gedanken versunkenen, ganz der Welt des Göttlichen hingegebenen Menschen. Die senkrechte Zeile auf dem Gewande enthält die Angaben zur Person. Die Datierung der Figur ergibt sich durch den Namen des Vaters („Amasis bleibt im Palast“), wonach er zur Zeit des Königs Amasis (um 570-526 v. Chr.) geboren sein müßte."Aus: Priese, Karl-Heinz, in: Priese, K.-H. (Hrsg.), Ägyptisches Museum Berlin, Museumsinsel Berlin, Mainz 1991, S. 174 (Kat. 104).