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Arabisches Papier mit einem Geschäftsbrief über die Lagerung von Gütern

Ident. Nr.: P 7616

ObjID: obj:1612650

Details (expert)

Involved
Georg Schweinfurth (29.12.1836 - 19.9.1925),
Käufer*in
Additional titles
Collection title: Arabisches Papier mit einem Geschäftsbrief über die Lagerung von Gütern
Translation: Arabic Paper with a Letter
Geographical references
Dimensions
Höhe x Breite: 4,6 x 3,8 cm

Object Description

Die wenigen Wörter, die dieses kleine Fragment bietet, lassen den Schluss zu, dass es sich hierbei um einen Geschäftsbrief handelt. So fallen die Begriffe Lagerung ( الخزن ) und seine Kleidung ملابسھ) ). Das ebenfalls vorkommende Wort مقابل könnte in diesem Kontext als „Gegenwert für etwas“ verstanden werden. Auf der Rückseite sind lediglich Spuren von arabischen Buchstaben.
A. Kamal, S. Metz

Diese Dokumentation ist das Ergebnis eines Forschungsprojektes der Arab-German Young Academy of Sciences and Humanities (AGYA). AGYA wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Siehe www.agya.info.de.

Last updated: 25.08.2025

Contact

Institution:

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

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Statuette des Priesters Hori

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"Die Figur wiederholt einen Typ der Standfigur des Mittleren Reiches, der den Dargestellten in einem „Mantel“ kleidete, der als Tuch unterhalb der Brust um den Körper gelegt wurde. Dieser Mantel ist aber in der Spätzeit tatsächlich noch getragen worden, so auch von den Priestern bei Prozessionen. Sehr selten ist die Armhaltung, das linke Bein ist sehr weit vorgesetzt, so daß von der Darstellung eines wirklichen Ausschreitens gesprochen werden müßte. Der Mann ist als Priester kahlgeschoren, das Gesicht mit den unregelmäßig angesetzten Augen ein typisches Beispiel für die Art des idealisierenden Kunstschaffens dieser Zeit. Auch die Körperformen sind schematisch, Ober- und Unterarm ungeschickt aneinandergefügt. Die leichte Neigung des Kopfes mit der hohen Stirn, die etwas über der Nasenwurzel zusammengezogenen Augenbrauen und der leise lächelnde Mund hinterlassen zusammen mit der Armhaltung und dem ruhigen geschlossenen Körper insgesamt den Eindruck eines über den Alltäglichkeiten des Lebens stehenden, in seine Gedanken versunkenen, ganz der Welt des Göttlichen hingegebenen Menschen. Die senkrechte Zeile auf dem Gewande enthält die Angaben zur Person. Die Datierung der Figur ergibt sich durch den Namen des Vaters („Amasis bleibt im Palast“), wonach er zur Zeit des Königs Amasis (um 570-526 v. Chr.) geboren sein müßte."Aus: Priese, Karl-Heinz, in: Priese, K.-H. (Hrsg.), Ägyptisches Museum Berlin, Museumsinsel Berlin, Mainz 1991, S. 174 (Kat. 104).