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Ident. Nr.: V B 12522 a

ObjID: obj:161414

Details (expert)

Creator/Entity
Emil Heinrich Snethlage (31.8.1897 - 25.11.1939),
Sammler*in
Geographical references
Moré,
Ethnie
Itoreauhip,
Ethnie
Material / Technique
Bambus, Bast, Baumwolle, Holz, Federn, Knochen
Dimensions
Länge: 121 cm

Object Description

Pfeil mit seitlich angesetzter Knochenspitze

Pfeil mit Knochenspitze (Karteikarte Berlin)

Pfeil: Schaft aus Bambus ohne Kerbe; beide Enden mit Bast und Baumwolle umwickelt; am unteren Ende kleine Federn kreisförmig in der Umwicklung befestigt;
Stegfiederung (eine rote, eine weiss-graue Feder);
Spitze eingedornt, aus Holz; am Ende ein Widerhaken aus Knochen angebunden (Karteikarte Wien)

Karteikarte : 2 Pfeile mit Knochenspitzen

Last updated: 03.09.2026

Contact

Institution:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

樹皮衣

Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.