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Dämon

Ident. Nr.: V B 11545 a,b

ObjID: obj:162859

Details (expert)

Creator/Entity
Siegfried Wähner (1935),
Sammler*in
Geographical references
West-Brasilien,
Land/Region
Material / Technique
Rindenbast, Harz
Dimensions
Objektmaß: 50 x 40 x 25,5 cm (Teil b), Tiefenmaß mit Nase
Höhe: 46,5 cm (Teil b), innen
Breite: 22 cm (Teil b) ohne Ohren

Object Description

Dämonmaske für Mädchen

Katalog: Nach Angaben Waehers handelt es sich um eine Dämonenmaske, die beim Moca-Nova-Fest eine Rolle spielt. Auf die helle Bastkapuze, die oben in zwei Ausstülpungen ("Hörner") ausläuft, ist ein schwarz gefärbter, durch einen Bastwulst begrenzter Gesichtsteil aufgeheftet. erhabene Augenringe aus Bast umschließen die aus Harz gebildeten Augen, die durchbohrt sind. Ebenso wie die Augen geben die gebogene große Bastnase und der geöffnete, rotbraun gefärbte Mund mit vier spitzenZähnen aus Holz und einer herausgestreckten Zunge der Maske ein abweisendes Aussehen. Die kreisrunden Bastohren sind über Siporahmen gespannt und durch Strichzeichnung verziert.


Karteikarte : Dämon-Maske für Mädchen.

Last updated: 29.07.2026

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Institution:

Ethnologisches Museum

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Kappe aus Ulmenbastgewebe. Zur Jagd und im Winter getragen. Mit dunkel- und hellblauem Baumwollgarn bestickt und mit Baumwollstoff gesäumt. Am Scheitel ist eine dreieckige Troddel aus attus (Ulmenbastgewebe) angebracht.Dieses Stück wurde 1873 auf der Weltausstellung in Wien gezeigt.Die Bastfasern, die sogenannten Ohyo, die für diese Kappe verwendet wurden, stammen von der inneren Rinde einer Ulmenart (Ohyo tauro/ Ulmus Laciniata). Darüberhinaus wurden von den Ainu zum Weben von Textilien auch die Bastfasern von japanischen Linden (Shina-no ki/ Tilia Japonica) und Nesselfasern verwendet. Die Ulme gilt unter den verschiedenen Materialien jedoch als das am besten geeignete für die Herstellung von Kleidern, da sie sehr weiche Fasern hat, die Nesselfasern hingegen sind dünner und weißer als die der Ulme.Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden. Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin-top:0cm; mso-para-margin-right:0cm; mso-para-margin-bottom:8.0pt; mso-para-margin-left:0cm; line-height:107%; mso-pagination:widow-orphan; font-size:11.0pt; font-family:"Calibri",sans-serif; mso-ascii-font-family:Calibri; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-hansi-font-family:Calibri; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-theme-font:minor-bidi; mso-fareast-language:EN-US;}