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Kompositionsstudie zu einer Schlachtenszene, Entwurf zur Tapisserie mit Alexander dem Großem, verwundet in der Schlacht von Issos

Ident. Nr.: KdZ 13649

ObjID: obj:1659135

Details (expert)

Creator/Entity
zugeschrieben: Jacob Jordaens (1593-1678),
Zeichner*in
frühere Zuschreibung: Anton van Dyck (1599 - 1641),
Zeichner*in
Date(s)
Herstellung: 1628-1630
Herstellung: 1630
Additional titles
Collection title: Kompositionsstudie zu einer Schlachtenszene, Entwurf zur Tapisserie mit Alexander dem Großem, verwundet in der Schlacht von Issos
Die Geschichte Alexanders des Großen
Provenance
François Renaud (Ende 18. / Anfang 19. Jahrhundert),
157863
Charles Albert de Burlet (1882-1956),
bis 12.6.1929
Dimensions
Blattmaß: 18,8 x 26,1 cm
Wasserzeichenmaß: 36 x 10 mm
Acquisition
1929 von Charles Albert de Burlet, Berlin, als Schenkung erworben

Object Description

Jordaens entwarf zwischen 1630 und 1635 eine achtteilige Tapisserie-Serie zum Leben Alexanders des Großen. Die flotte Skizze bereitet die linke Hälfte einer dieser Kompositionen vor: die Schlacht von Issos zwischen Griechen und Persern (333 v. Chr.), die mit der Niederlage des persischen Großkönigs Dareios III. endete. Alexander der Große (hier zu Pferd) wurde im Verlauf der Schlacht von einem persischen Fußsoldaten am Oberschenkel verwundet. Die auf einem separaten Blatt Papier gezeichnete rechte Hälfte der Komposition befindet sich heute in der Ecole nationale supérieure des Beaux Arts in Paris. Die Berliner Entwurfsskizze wurde früher Peter Paul Rubens zugeschrieben, auch Anton van Dyck wurde als Künstler schon vorgeschlagen. 
Die erste Fassung der Tapisserie-Serie wurde in Brüssel von Jacob II. Geubels, Jan Raes und Jacob Fobert gewebt. Sie entstand seitenverkehrt zu den Vorzeichnungen und befand sich 1697 im Besitz von Cosimo III. de' Medici. Bis heute haben sich mehrere Fassungen, meist mit breiten Bordüren mit Früchten oder Blumen, von verschiedenen Teppichwirkern erhalten, so im Palazzo Marino in Mailand, im Museo de Santa Cruz in Toledo, im Palazzo Chigi-Odescalchi in Rom und im Holyroodhouse in Edinburgh.
Auf der Rückseite der kaschierten Zeichnung findet sich eine bisher unpublizierte Figurenstudie, die heute nur im Durchlicht sichtbar ist.

Last updated: 24.08.2026

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Institution:

Kupferstichkabinett

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