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Familienfotos des Zeichners E. Meinecke (6)

Ident. Nr.: N (74 F) 171/2012,1-6

ObjID: obj:1702186

Details (expert)

Involved
Dating
1914 - 1930
Material / Technique
Pappe, Fotopapier, Bromsilber
Dimensions
Höhe x Breite: 16,5 x 10,5 cm und 13,5 x 8,5 cm

Object Description

Sechs hochformatige Portraitbilder aus der Familie des Zeichners E. Meinecke:
1) Junge Frau im festlichen dunklen Sommerkleid in einem Sessel sitzend, der mit einem Fell ausgelegt ist.
2) Zwei junge Mädchen verkleidet, eine als Indianerin mit langen schwarzen Zöpfen und die andere mit einem Dirndlkleid und einer großen Schleife im Haar.
3) Junges Mädchen in festilichem Kleid mit großer Schleife im Haar und kleiner Bruder mit dunkler Hose, Stiefelchen und einer Tunika/ Russenkittel.
4) Junges Mädchen mit Webpelz, Stiefeln und gestricktem Hütchen auf dem Kopf.
5) Junge Frau im weißen Kleid mit einem Blumenstrauß im Arm, in einem Holzstuhl sitzend.
6) Ehepaar, Frau stehend, mit Satinbluse und schwarzem Rock, Mann sitzend auf einem Stuhl, in Uniform.
Fotos gehören zur Zeichenmappe E. Meinecke, Inv.-Nr. 165/2012.

Last updated: 29.06.2026

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."