Logo

Last den Lieben Gott walten Der Schon Lang hat hauß gehalten – Fluch mir nicht viel in meinem Hauß Oder gehe balt zur Thür hinauß. 1719

Ident. Nr.: D (8 A 333) 497/1965

ObjID: obj:1724982

Details (expert)

Dating
1719
Dimensions
Höhe x Durchmesser: 26,5 x 12,5 cm (Höhe mit Knauf)
Gewicht: 1134 g

Object Description

Zylindergefäß. Zinnbeschlag aus Mündung, Deckel. Es fehlt das Mittelstück des Henkelbeschlages und der Standring. Auf dem Deckel graviert: F.H.F.
Auf der Wandung oben und unten ein Schriftband, abgeteilt durch umlaufenden Riefen. Schrift und Ornament geritzt: "Last den Lieben Gott walten Der Schon Lang hat hauß gehalten – Fluch mir nicht viel in meinem Hauß Oder gehe balt zur Thür hinauß. 1719". Auf dem Mittelteil geritzt drei große Rosetten, deren Zentrum Steinmosaik-artig bunt auf schwarz getupft sind.

Last updated: 29.06.2026

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

Additional items from the collections

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."