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Zum Andenken / an unsere liebe Schwester und Schwägerin / Katharine Henninger

Ident. Nr.: D (34 C 9) 308/1970

ObjID: obj:1848256

Details (expert)

Dating
1899 14. Februar
Dimensions
Länge x Breite x Höhe: 34 x 30 x 8 cm

Object Description

Für das Haarbild wurde braunes Haar zu einem sichelförmigen Blumenzweig mit kleinen transparenten, blauen und silbernen Metall- und Glasperlen zusammengefügt. Darüber erhebt sich eine ebenfalls in Schlingentechnik gearbeitete Trauerweide. Wie in den Feldstettener Kastenbildern (D (34 C 7) 514/1964, D (34 C 8) 514/1964) und vielen weiteren dient die Trauerweide als Motiv des Totengedenkens. Der bedruckte Zettel am Fuß des Baums gibt die Lebensdaten der Betrauerten wieder: »Zum Andenken / an unsere liebe Schwester und Schwägerin / Katharine Henninger / geb. den 1. Sept. 1846 / gest. den 14. Febr. 1899«.

Das Arrangement befindet sich in einem schwarzen, ovalen Holzrahmen, dessen Innenrand golden abgesetzt ist. Ein sehr ähnlicher Erinnerungskasten, allerdings mit einem Hochzeitskranz aus Papier- und Wachsblumen, wurde zur Hochzeit Katharines mit Gottlieb Henninger um 1866 angefertigt und befindet sich ebenfalls in der Sammlung des MEK (D (54 B 261) 309/1970). Dort ist als Vorname allerdings Kathrine (sic!) Juliane angegeben, Geburtsname Kley.

Literatur: Jana Wittenzellner (2020): Haarbilder. Erinnerungen unter Glas. Husum: Verlag der Kunst.

Last updated: 12.12.2025

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."