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Ident. Nr.: N (10 AC) 288/2013,1-43

ObjID: obj:1875788

Details (expert)

Dating
1982
Material / Technique
Feinsteinzeug, Schwämmeldekor
Dimensions
Höhe: Kaffekanne (mit Deckel) 16 cm
Höhe: Milchkrug 13 cm
Durchmesser: Kuchenteller 19,5 cm
Durchmesser: Untertasse 15 cm
Höhe x Durchmesser: Tasse 5,5 x 9,5 cm oben

Object Description

Kaffee- bzw. Teeservice mit insgesamt 43 Teilen.
Weißlicher Scherben, Schwämmeldekor: Pfauenauge in blau, grün und rostrot, Pinseldekor: grüne Streifen
1) Teekanne mit Deckel, bauchige Form, Bandhenkel, leichte geschwungene Tülle, eingepasster flacher Deckel, mit Knauf
2-3) Kaffeekannen (2) mit Deckel, bauchige Form, Bandhenkel, spitze Schnauze, eingepasster flacher Deckel, mit Knauf
4) Milchtopf, bauchige Form, trichterförmiger Hals, spitze Schnauze, Bandhenkel
5) Zuckerdose mit Deckel, bauchige Form, gerader Hals, konischer Deckel mit Knauf
6-7) Milchkännchen, leicht konische Form, spitze Schnauze, Bandhenkel
8-19) Kuchenteller (12), flache Form, Muster auf dem Spiegel und umlaufend am Rand
20-31) Untertassen (12), zum Rand leicht ansteigend, abgesetzter Spiegel
32-43) Tassen (12), gewölbt, Bandhenkel
Das Service wurde unter Theodor Kohlmann als Museumsservice zur Bewirtung von Gästen 1982 angeschafft.

Last updated: 29.06.2026

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

Additional items from the collections

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."