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Jung-Deutschlands Schlachtenspiel.

Ident. Nr.: N (36 A) 21/2001

ObjID: obj:1906505

Details (expert)

Involved
Dr. F. Jorre,
Autor*in
Dating
1915
Geographical references
Material / Technique
Pappe, Holz, bemalt, Luffa, Papier, Druck, Chromolithografie
Dimensions
Höhe x Breite x Tiefe: 3 x 29,5 x 41 cm

Object Description

In einem Pappkarton mit Klappdeckel liegen in einzelnen Fächern die Spielsteine und das Zubehör. Das Spielbrett ist wie beim Schiffeversenken an den Rändern mit Zahlen und Buchstaben versehen. Zum Aufstellen gibt es eine Kirche, ein Schloss, Häuser, Bäume, Schanzen. Dazu ein einer kleinen Papiertüte Streifen aus blauer und brauner Pappe, die als Tümpel, Flüsse und Schützengräben auf das Brett gelegt werden. Die Spielsteine sind nicht mehr original, da sie laut beiliegendem Spielregelheft weiß und schwarz sein müssten, hier aber grün und gelb sind.
Im Heft sind neben den Spielregeln auch Übeungsbeispiele abgebildet, z.B. für den Kampf um ein befestigtes Dorf oder ein gefecht um Flußübergänge.
Die Spiel-Erklärung des Verlages besagt: "Der schneidige Angriff ist die Seel des Spiels; auf dem Angriff beruht der Sieg."

Last updated: 12.12.2025

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."