Logo

Verwundetenabzeichen in Schwarz

Ident. Nr.: N (67 G) 72/2014,a-b

ObjID: obj:1911732

Details (expert)

Involved
Erika Weise,
Vorbesitzer*in
Dating
1914 - 1918
Geographical references
Material / Technique
Eisenblech, Blei
Dimensions
Höhe x Breite x Tiefe: a) 4,5 x 4 x 1 cm
Durchmesser: b) 1,5 cm

Object Description

a) Verwundetenabzeichen in Schwarz aus dem 1. Weltkrieg. Längsovales, hohlgeprägtes Abzeichen mit einer senkrechten Anstecknadel auf der Rückseite als Verschluss. Auf der Vorderseite der deutsche Stahlhelm vor zwei gekreuzten Schwertern. Die Vorderseite des Helms zeigt nach links. Um das Oval ein Lorbeerkranz, der unten in einer Schleife endet.
b) Kleine, schwere Kugel aus einem Schrapnell (Artilleriegranate, die mit Metallkugeln gefüllt ist).
Beide Objekte gehörten dem Vater der Vorbesitzerin. Die Kugel soll ihm an der Westfront im Gefecht den rechten kleinen Finger durchschlagen haben.

Last updated: 29.06.2026

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

Additional items from the collections

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."