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Ident. Nr.: I B 11417

ObjID: obj:192366

Details (expert)

Systematics/Type
Geographical references
Material / Technique
Silber
Dimensions
Höhe x Breite x Tiefe: 59 x 26 x 2 cm (wie aktuell in Vitrine präsentiert)
Höhe x Breite x Tiefe: 10,7 x 8,2 x 1,5 cm (Anhänger)
Länge: 31 cm (halbe Länge Kette)
Gewicht: < 2 kg

Object Description

Silberschmuck mit Medaillon (und Fruchtbarkeitssymbolmuscheln). Gravierte Ornamente und Schriftzeichen.
Das 9,5 cm hohe und 8,2 cm breite Medaillon ist etwas aufgetieft gearbeitet. Oben ist ein 5,4 cm breites und 0,7cm hohes Silberblech aufgesetzt. Ein querlaufender, wellenförmiger Silberdraht in der Mitte ist oben und unten von einem doppelt aufgelegten Kordeldraht begrenzt. Links und rechts des Silberbleches sind je eine Öse zur Aufnahme der Halskette angelötet. das an den Seiten spitz zulaufende Medaillon ist mit arabischen Schriftzeichen markiert, die von waagerechten Doppellinien untzerbrochen werden. Die Randzonen werden ebenfalls von einer Doppellinie und Schrägstrichen verziert. Die Schriftzeichen und palmettenförmigen Ornamente sind graviert, die kleinen Punkte sind mit kleinen Kugelpunzen eingeschlagen. Die Rückseite des Medaillons "schiefert" (d.h. fehlerhafter Guss) Die Halskette ist mit achtförmigen Haken mit den Medaillonösen verbunden. Auf diesen haken sind Rghomben gelötet, die auf der Vorderseite mit zu Karos angeordneten Punktreihen verzeirt sind. Rosettenförmige Teile (aus Silberband zu Schlaufen rund gebogen, Vorder- und Rückseite in der Mitte mit Silberscheiben zusammengelötet) je durch drei Kettenglieder verbunden, bilden den Hauptteil der Halskette (59 cm halbe Länge) An der linken Kettenseite sind nach der ersten Palmette je ein rundes, topfähnliches, kleines Gefäß eingehängt. Der Deckel ist durch ein Scharnier beweglich gehalten.

2) techn. Beschreibung, s. Spezialordner Bruns! (Aufzeichnungen u. Arbeitsbild von Sammlungsgegenständen)

Last updated: 29.07.2026

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Institution:

Ethnologisches Museum

Additional items from the collections

Kappe aus Ulmenbastgewebe. Zur Jagd und im Winter getragen. Mit dunkel- und hellblauem Baumwollgarn bestickt und mit Baumwollstoff gesäumt. Am Scheitel ist eine dreieckige Troddel aus attus (Ulmenbastgewebe) angebracht.Dieses Stück wurde 1873 auf der Weltausstellung in Wien gezeigt.Die Bastfasern, die sogenannten Ohyo, die für diese Kappe verwendet wurden, stammen von der inneren Rinde einer Ulmenart (Ohyo tauro/ Ulmus Laciniata). Darüberhinaus wurden von den Ainu zum Weben von Textilien auch die Bastfasern von japanischen Linden (Shina-no ki/ Tilia Japonica) und Nesselfasern verwendet. Die Ulme gilt unter den verschiedenen Materialien jedoch als das am besten geeignete für die Herstellung von Kleidern, da sie sehr weiche Fasern hat, die Nesselfasern hingegen sind dünner und weißer als die der Ulme.Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden. Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin-top:0cm; mso-para-margin-right:0cm; mso-para-margin-bottom:8.0pt; mso-para-margin-left:0cm; line-height:107%; mso-pagination:widow-orphan; font-size:11.0pt; font-family:"Calibri",sans-serif; mso-ascii-font-family:Calibri; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-hansi-font-family:Calibri; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-theme-font:minor-bidi; mso-fareast-language:EN-US;}