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Ident. Nr.: III B 60 a,b

ObjID: obj:195816

Details (expert)

Creator/Entity
P. Otto Zembsch (1883),
Sammler*in
Date(s)
18. Jh.
Systematics/Type
Geographical references
Marokko,
Land/Region
Araber,
Ethnie
Dimensions
Länge x Breite x Höhe: 46,8 x 9,5 x 8,8 cm (gesamt)
Länge x Breite x Höhe: 17,4 x 7,2 x 3,7 cm (Korpus)
Länge: 38,1 cm (Streichbogen)
Länge: (der Streichbogenstange) 38,1 cm

Object Description

Wie Nr. 263. [III B 57] Der Korpus ist im Verhältnis zur Halslänge jedoch kleiner. Eine um etwa 90° zur Vorderseite hin gedrehte, quirlständige Wirbelanordnung. Sich flach verbreiternde Wirbelköpfe. Die Membran ist mit einer dünnen Schnur über den Korpusboden hinweg zusammengebunden. Ein kleines Saitenfragment. Der Steg ist nicht erhalten. Als Streichbogen ein nur leicht gebogener Rundholzstab. Mit Schnur umwickelte und in Leder eingeschlagene Stangenenden. Ein kleines Fragment der Pferdehaarbesaitung ist erhalten.
aus Ulrich Wegner: Afrikanische Saiteninstrumente, Staatliche Museen Berlin – SPK, 1984 (Anhang Objektkatalog)

Last updated: 24.09.2026

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Institution:

Ethnologisches Museum

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Kappe aus Ulmenbastgewebe. Zur Jagd und im Winter getragen. Mit dunkel- und hellblauem Baumwollgarn bestickt und mit Baumwollstoff gesäumt. Am Scheitel ist eine dreieckige Troddel aus attus (Ulmenbastgewebe) angebracht.Dieses Stück wurde 1873 auf der Weltausstellung in Wien gezeigt.Die Bastfasern, die sogenannten Ohyo, die für diese Kappe verwendet wurden, stammen von der inneren Rinde einer Ulmenart (Ohyo tauro/ Ulmus Laciniata). Darüberhinaus wurden von den Ainu zum Weben von Textilien auch die Bastfasern von japanischen Linden (Shina-no ki/ Tilia Japonica) und Nesselfasern verwendet. Die Ulme gilt unter den verschiedenen Materialien jedoch als das am besten geeignete für die Herstellung von Kleidern, da sie sehr weiche Fasern hat, die Nesselfasern hingegen sind dünner und weißer als die der Ulme.Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden. Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin-top:0cm; mso-para-margin-right:0cm; mso-para-margin-bottom:8.0pt; mso-para-margin-left:0cm; line-height:107%; mso-pagination:widow-orphan; font-size:11.0pt; font-family:"Calibri",sans-serif; mso-ascii-font-family:Calibri; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-hansi-font-family:Calibri; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-theme-font:minor-bidi; mso-fareast-language:EN-US;}