Hommage à Paul Rivet
Ident. Nr.: B UHP 145/13
ObjID: obj:2044958
Schenkung Sammlung Ulla und Heiner Pietzsch an das Land Berlin 2010
n/a
Contact
Institution:
Neue Nationalgalerie
Email:
nng@smb.spk-berlin.deDetails (expert)
- Creator/Entity
- Date(s)
- Herstellung: 1932
- Additional titles
- Collection title: Hommage à Paul RivetOriginal title: Hommage an Paul RivetTranslation: Homage to Paul Rivet
- Provenance
- Kauf (?): Galerie de la Renaissance / Marie-Paule Pomaret,
vermutlich 1932-vermutlich 1953Kauf (?): Barnet Hodes / Nachlass Barnet Hodes,
vermutlich 1953-1984Auktion: Christie's,
1984Kauf (?): Richard L. Feigen & Co.,
vermutlich 1984-2007Kauf: Ulla und Heiner Pietzsch,
2007-2010 - Material / Technique
- Öl auf Leinwand
- Dimensions
- Höhe x Breite: 38 x 61 cmRahmenmaß: 48,5 x 71,5 x 4,5 cm
- Acquisition
- 2010 Schenkung Sammlung Ulla und Heiner Pietzsch an das Land Berlin
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/2044958
Object Description
Dieses dem Ethnologen und Südamerikaforscher Paul Rivet (1876–1958) gewidmete Stillleben steht einerseits in der Tradition des niederländischen Trompe-l’Œil des 17. Jahrhunderts (vgl. die Quodlibets oder Steckbretter von Samuel van Hoogstraten oder Cornelis Norbertus Gijsbrechts), bezieht sich andererseits aber auch auf die Vorliebe der Surrealisten, disparate Alltagsgegenstände miteinander in ein Verhältnis zu setzen. So bleibt die Bedeutung der Zusammenstellung der beiden Topfsukkulenten und eines Schmetterlingspräparats in einer Holzkiste mit den beiden Schlauchstücken, einem Glastrichter und weiteren Gegenständen dunkel – so hell diese auch von praller Sonne beschienenen werden. „[…] schön wie das zufällige Zusammentreffen einer Nähmaschine und eines Regenschirms auf einem Seziertisch“, heißt es in den „Gesängen des Maldoror“ (Paris 1868) des von den Surrealisten wiederentdeckten und hochverehrten Comte de Lautréamont. Alles ist hier klar und deutlich zu sehen – und doch kann jeder nur mutmaßen, worum es geht. In diesem durch den Glastrichter angedeuteten Experiment spielen die Betrachter:innen eine mindestens ebenso große Rolle wie die Bildgegenstände selbst. | Kyllikki Zacharias
Last updated: 04.08.2026
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