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Ident. Nr.: III C 4627

ObjID: obj:206246

Details (expert)

Creator/Entity
Paul Winkler (1885),
Sammler*in
Date(s)
19. Jh.
Systematics/Type
Geographical references
Angola,
Land
Benguela,
Region
Erwerbungsort: Catumbela,
Ort
Herstellung: Tschokwe (Chokwe),
Ethnie
Herstellung: Lunda,
Ethnie
Material / Technique
Holz, geschnitzt
Dimensions
Höhe x Breite x Tiefe: 56 x 14 x 13 cm
Gewicht: < 2 kg kg

Object Description

Eintrag im historischen Hauptkatalog: Fetisch-Figur aus den von Bihe (Angola) aus binnenwärts gelegenen Gebieten, etwa aus der Gegend des Mossumba Gebirges! Von Herrn Winkler in Katumbele bei Benguela erworben, wohin sie durch einen Händler gelangt war, der [...] in innere Gebiete gereist war. Die Figur ist 0,545 hoch, männlich, mit der für ihre Provenienz typischen Haartracht, sowie mit der üblichen Patronenbüchse am breiten Gurt - einst bekleidet. Über der linken Schulter ein Gewehr, dessen Lauf abgebrochen ist.

Beschreibung
Form: auf der Rückseite ein kastenförmiger Gegenstand, bamalt mit einem rotem Kreuz und mit einer langen Schnur versehen
Farbe: braun

Last updated: 07.08.2026

Contact

Institution:

Ethnologisches Museum

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4 teilig, Brettschenwebstuhl für Baumwollgürtel.Bespannter Webstuhl, um weißes und dunkelblaues Baumwollgarn zu einem Gürtel mit Streifenmuster zu verweben. Kettbaum und Webschwert sind mit Schnitzereien versehen.Herstellung der TextilienDie Herstellung von Textilien, von der Faser bis zum fertigen Kleidungsstück, gehört zur Domäne der Frauen. Aufgrund der klimatischen Bedingungen in den nördlichen Breitengraden, in denen die Ainu leben, werden die Fasern vor allem aus dem Bast von Bäumen, hauptsächlich Ulmen, aber auch Linden, gewonnen. Die Rinde wird direkt vom Baum abgeschält, während er noch steht, und der Bast, die faserige Innenschicht, wird von der dunklen Rinde auf der Außenseite getrennt. Diese Fasern werden gekocht und zerstoßen, um sie weicher zu machen. Anschließend wird der Bast in feinere Fasern geteilt und schließlich zu Fäden verzwirnt. Die von den Ainu verwendete Webausrüstung ist einfach. Die Weberin hängt die gebündelten Kettfäden mit einem Haken an den Hauspfeiler oder im Sommer an einen Baum und legt sich einen Gürtel um den Rücken, um die Spannung der Fäden aufrechtzuerhalten. Die Stoffbahnen werden zu einer Art Mantel zusammengenäht, ähnlich wie bei einem Kimono, und mit bandartigen Applikationen aus importierter japanischer Baumwolle verziert, die anschließend bestickt werden. Diese Applikationen verlaufen entlang der Säume, den Öffnungen des Kleidungsstücks, und sind auf dem Rücken angebracht. Sie haben einen apotropäischen Charakter und sollen den Träger des Gewandes vor dem Bösen schützen.

Kappe aus Ulmenbastgewebe. Zur Jagd und im Winter getragen. Mit dunkel- und hellblauem Baumwollgarn bestickt und mit Baumwollstoff gesäumt. Am Scheitel ist eine dreieckige Troddel aus attus (Ulmenbastgewebe) angebracht.Dieses Stück wurde 1873 auf der Weltausstellung in Wien gezeigt.Die Bastfasern, die sogenannten Ohyo, die für diese Kappe verwendet wurden, stammen von der inneren Rinde einer Ulmenart (Ohyo tauro/ Ulmus Laciniata). Darüberhinaus wurden von den Ainu zum Weben von Textilien auch die Bastfasern von japanischen Linden (Shina-no ki/ Tilia Japonica) und Nesselfasern verwendet. Die Ulme gilt unter den verschiedenen Materialien jedoch als das am besten geeignete für die Herstellung von Kleidern, da sie sehr weiche Fasern hat, die Nesselfasern hingegen sind dünner und weißer als die der Ulme.Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden. Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin-top:0cm; mso-para-margin-right:0cm; mso-para-margin-bottom:8.0pt; mso-para-margin-left:0cm; line-height:107%; mso-pagination:widow-orphan; font-size:11.0pt; font-family:"Calibri",sans-serif; mso-ascii-font-family:Calibri; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-hansi-font-family:Calibri; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-theme-font:minor-bidi; mso-fareast-language:EN-US;}