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Gedenkkopf eines Königs (Memorial head of a king)

Ident. Nr.: III C 7659

ObjID: obj:210759

Credit: Leihgabe der Bundesrepublik Nigeria, National Commission for Museums and Monuments

Details (expert)

Date(s)
18. Jh.
Systematics/Type
Geographical references
Nigeria,
Land
historische Angabe (Hauptkatalog): Benin,
Königreich
Material / Technique
Messing
Dimensions
Objektmaß: 30,5 x 27 x 27 cm
Gewicht: 12,1 kg
Dicke: 6 mm (Plinte)
Acquisition
19. Jh, im Auftrag für einen königlichen Gedenkaltar gegeben; durch Erbschaft an Oba Ovonramwen (ca. 1857-1914; reg. 1888-97), Königspalast, Benin-Stadt; geplündert im Zusammenhang mit der britischen Eroberung von Benin, 1897; versteigert von der Firma Hale & Son, 1897; ersteigert vom Königlichen Museum für Völkerkunde, 1897.

Object Description

Die aus dieser Zeit in größerer Zahl erhaltenen Gedenkköpfe sind stark formalisiert. Ihre Gesichter sind weitgehend identisch, die königlichen Insignien dagegen stärker ausgearbeitet, ihre Formen variieren.
Gemeinsam ist allen die aus Korallenperlen bestehende Kappe. Diese Grundform wird variiert durch verschiedene Zugaben, wie an den Seiten angebrachte Korallenperlen, flügelähnliche Aufsätze und gebogene Stege aus Korallenperlen, die sich bis an die Augen vor das Gesicht schieben. Verschiedene Motive auf einer Plinthe um die Basis verweisen auf die spirituelle Macht des Königs. Gleichzeitig werden die Köpfe größer und ihre Wanddicke wird erheblich stärker. Auf den Altären des 18. und 19. Jahrhunderts dienen die Gedenkköpfe nämlich zugleich als Basis für große Elefantenzähne, die mit Motiven beschnitzt sind, die in der frühen Zeit Benins, im 16. und 17 Jahrhundert, auf den Reliefplatten dargestellt waren. [Benin_Königreich]

Last updated: 30.07.2026

Contact

Institution:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

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Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.