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Emuru mit Gong

Ident. Nr.: III C 8278

ObjID: obj:211160

Credit: Eigentum der Bundesrepublik Nigeria, National Commission for Museums and Monuments

Details (expert)

Creator/Entity
Hans Meyer (22.3.1858 - 5.7.1929),
Sammler*in
R. Moor (1899),
Vorbesitzer*in
Date(s)
16. Jh.
Systematics/Type
Geographical references
Nigeria,
Land
historische Angabe (Hauptkatalog): Benin,
Königreich
Material / Technique
Messing
Dimensions
Objektmaß: 49 x 33,5 x 11 cm
Gewicht: 7,75 kg
Acquisition
16. Jh., im Auftrag von Oba Esigie (reg. 1517-1550) oder seines Sohnes Oba Orhogbua (reg. 1550-1570), Königspalast, Benin-Stadt; durch Erbschaft an Oba Ovonramwen (ca. 1857-1914; reg. 1888-97), Königspalast, Benin-Stadt; geplündert im Zusammenhang mit der britischen Eroberung von Benin, 1897; möglicherweise in den Besitz von R. Moor, 1897; erworben von Hans Meyer, zwischen 1897 und 1898; geschenkt an das Königliche Museum für Völkerkunde in Berlin, 1899.

Object Description

Emuru mit Gong, umgeben von vier Halbmonden [Benin_Königreich]

Last updated: 30.07.2026

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Institution:

Ethnologisches Museum

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Kappe aus Ulmenbastgewebe. Zur Jagd und im Winter getragen. Mit dunkel- und hellblauem Baumwollgarn bestickt und mit Baumwollstoff gesäumt. Am Scheitel ist eine dreieckige Troddel aus attus (Ulmenbastgewebe) angebracht.Dieses Stück wurde 1873 auf der Weltausstellung in Wien gezeigt.Die Bastfasern, die sogenannten Ohyo, die für diese Kappe verwendet wurden, stammen von der inneren Rinde einer Ulmenart (Ohyo tauro/ Ulmus Laciniata). Darüberhinaus wurden von den Ainu zum Weben von Textilien auch die Bastfasern von japanischen Linden (Shina-no ki/ Tilia Japonica) und Nesselfasern verwendet. Die Ulme gilt unter den verschiedenen Materialien jedoch als das am besten geeignete für die Herstellung von Kleidern, da sie sehr weiche Fasern hat, die Nesselfasern hingegen sind dünner und weißer als die der Ulme.Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden. Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin-top:0cm; mso-para-margin-right:0cm; mso-para-margin-bottom:8.0pt; mso-para-margin-left:0cm; line-height:107%; mso-pagination:widow-orphan; font-size:11.0pt; font-family:"Calibri",sans-serif; mso-ascii-font-family:Calibri; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-hansi-font-family:Calibri; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-theme-font:minor-bidi; mso-fareast-language:EN-US;}