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Ident. Nr.: III C 14499 a

ObjID: obj:211841

Credit: Eigentum der Bundesrepublik Nigeria, National Commission for Museums and Monuments

Details (expert)

Creator/Entity
W.H. Himburg (1902),
Sammler*in
Date(s)
18. Jh. - 19. Jh.
Systematics/Type
Geographical references
Nigeria,
Land/Region
historische Angabe (Hauptkatalog): Benin,
Königreich
Material / Technique
Bronze
Dimensions
Objektmaß: 17 x 6 x 5,5 cm
Gewicht: 1,2 kg
Höhe: 16 cm
Acquisition
18. Jh. - 19 Jh., Auftrag bei der Messinggießergilde Igun Eronmwon im Königreich Benin; Besitz vor 1897 derzeit unbekannt; vermutlich geplündert im Zusammenhang mit der britischen Eroberung von Benin, 1897; in unbekanntem Besitz nach Feb. 1897; erworben vom Museum für Völkerkunde von W. H. Himburg, 1902.

Object Description

Eintrag im historischen Hauptkatalog: "3 kl. Broncefiguren, zu einer größeren Gruppe gehörend"
a)Männlich, mit Trommel
b)Männlich, mit Glocke
c)Männlich, hält in der Rechten ein Beil. Der Gegenstand in der Linken ist nicht erkennbar. [Benin_Königreich]

Last updated: 10.09.2026

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Institution:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

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Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.