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Ident. Nr.: III C 8496

ObjID: obj:212806

Details (expert)

Creator/Entity
Heinrich Bey (1882),
Sammler*in
Date(s)
16. Jh. - 17. Jh.
Systematics/Type
Geographical references
Nigeria,
Land
Benin,
Königreich
Material / Technique
Messing
Dimensions
Objektmaß: 22,5 x 22,2 x 7,7 cm
Gewicht: 4,08 kg
Acquisition
16. Jh. - 17. Jh.; Herkunft unbekannt; in unbekanntem Besitz vor 1897; vermutlich geplündert im Zusammenhang mit der britischen Eroberung von Benin, 1897; in unbekanntem Besitz nach der Eroberung des Königreichs Benin; gesammelt im Auftrag der Firma Bey & Co., zwischen 1897 und 1898 im Gebiet des späteren kolonialen Nigeria; verkauft an das Königliche Museum für Völkerkunde in Berlin, 1899.

Object Description

Messing in Form von Manillas war bis zum Beginn des 18. Jahrhunderts das wichtigste Zahlungsmittel im Handel mit Benin, vor allem beim Ankauf von Sklaven. Zwischen 20 und 50 Manillas konnte der König von Benin für einen einzelnen Sklaven fordern. Portugiesische Schiffe mit bis zu 11.000 Manillas erreichten Benin, um den wachsenden Bedarf an Sklaven im kolonisierten Mittel- und Südamerika zu finanzieren. Durch den Sklavenhandel verfügte der König von Benin über große Mengen von Messing. Es wurde die materielle Basis für die höfische Kunst Benins, die der Darstellung und Verherrlichung der Macht des Königs diente. [Benin_Königreich]

Last updated: 24.08.2026

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Institution:

Ethnologisches Museum

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