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Ident. Nr.: III C 9955

ObjID: obj:214789

Credit: Eigentum der Bundesrepublik Nigeria, National Commission for Museums and Monuments

Details (expert)

Creator/Entity
William Downing Webster (1895),
Sammler*in
Date(s)
18. Jh. - 19. Jh.
Systematics/Type
Geographical references
Nigeria,
Land
historische Angabe (Hauptkatalog): Benin,
Königreich
Material / Technique
Messing, Eisen (Guss)
Dimensions
Objektmaß: 191 x 14,3 x 4,9 cm (mit nachträglich angebrachter Halterung)
Objektmaß: 159,5 x 14,3 x 4,9 cm (nur Objektmaß, ohne feste Halterung)
Gewicht: 12,6 kg (mit angesetzter Metallhalterung)
Acquisition
Auftrag bei der Messinggießergilde Igun Eronmwon im Königreich Benin im 18. oder 19. Jh.; vermutlich geplündert im Zusammenhang mit der britischen Eroberung von Benin, 1897; in unbekanntem Besitz zwischen Feb. 1897 und 1899; erworben vom Museum für Völkerkunde von William D. Webster, 1899.

Object Description

Rasselstab (ukhurhe) von einem königlichen Altar [Benin_Königreich]

Last updated: 24.08.2026

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Institution:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

樹皮衣

Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.