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Arricciamaci delle reciproche differenze, 2015

Ident. Nr.: N (32 I) 4/2017

ObjID: obj:2299651

Details (expert)

Involved
Giulia Filippi,
Hersteller*in
Dating
2015
Geographical references
Material / Technique
Mischtechnik, Digitaldruck auf Holz
Dimensions
Höhe x Breite: 200 x 300 cm

Object Description

„Meine Installation, die die Welt in Schwarzweiß, in zwei Herzen aufgeteilt, darstellt, die jedoch an mehreren Stellen durch rote Fäden miteinander verbunden sind, entspringt der Idee der geistigen und expressiven Freiheit, der sozialen Gleichheit und des friedlichen Zusammenlebens unterschiedlicher Kulturen. All dies habe ich in Berlin entdeckt; während ich in Italien lebte, wusste ich nicht einmal, dass es nebeneinander bestehen könnte.
Ich dachte: „Wenn diese Utopie in Berlin Wirklichkeit geworden ist, warum kann dies nicht auch in anderen Ländern so sein? Jetzt zeige ich es der ganzen Welt!“. In meinem Werk habe ich Berlin als eine Wiege der Harmonie, des Respekts und der Brüderlichkeit dargestellt, wo alle zu Ausländern werden und alle zu Einheimischen werden, wo die kulturellen, sprachlichen und ethnischen Unterschiede keine Klippe mehr darstellen, die es zu überwinden gilt, sondern zur gegenseitigen Bereicherung beitragen.“ (Text der Künstlerin für die Ausstellung "Erfüllbare Träume? Italienerinnen in Berlin")

Last updated: 29.06.2026

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."