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Vorstudie zu "Es war eine Mutter, die hatte vier Kinder..."

Ident. Nr.: N (34 H) 57/2017,48

ObjID: obj:2338633

Details (expert)

Involved
Helga Graupner (1931-2009),
Hersteller*in
Dating
um 1977
Material / Technique
Filz, Tüll, Mischgewebe; appliziert, bestickt
Dimensions
Höhe x Breite: 26 x 26,5 cm

Object Description

Streifen und Kreise aus verschiedenen Stoffen in gelb-, orange- und rottönen sind auf blauem Filz appliziert. Sie bilden einen strahlenförmigen, sonnenartigen Kreis. Einzelne Strahlen sind durch Schnurapplikationen verziert, der innere und äußere Kreis ist mit Stickereien in Knötchenstich verziert. Im Außenkreis weist die Stickerei einen Farbverlauf von grün über gelb, orange zu rot.
Die Arbeit ist eine Vorstudie zu dem Wandbehang "Es war eine Mutter, die hatte vier Kinder..." (nach dem Kinderlied) von der Arbeitsgemeinschaft für angewandte Kunst beim Bezirkskabinett für Kulturarbeit Gera. Der Behang wurde in Handarbeit 4/1977 abgedruckt.

Last updated: 12.12.2025

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Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."